Poesie des Alltags Sind es Lieder oder sind es Geschichten, die Gianmaria Testa mit ruhiger, rauchiger Stimme vorträgt? Ganz auf das Wesentliche reduziert: Aus Text, Melodie und Harmonie entfaltet sich eine eigene Welt. Nur auf den ersten Blick scheint sie klein: Gesten und Blicke gewinnen Bedeutung und das Warten auf einem stillen Bahnhof kann der Beginn einer weiten Reisen zu sich selbst sein. Der Bahnhofsvorsteher aus dem Piemont erzählt von alltäglichen Menschen und alltäglichen Situationen. Teils melancholisch und manchmal mit einem Hauch von Ironie ist er der Poesie des Alltags auf der Spur. Dabei schafft er es, mit rauchiger Stimme und Gitarre seinen Liedern ein Gewicht zu geben, wie sonst nur wenige. Gianmaria Testa zählt zu den mit Abstand interessantesten italienischen "cantautori", in seiner Heimat und in Frankreich ist er längst ein Star. Im Treibhaus mit Piero Ponzo (u.a. Carlo Actis Dato Quartett) und Enzo Pietropaoli (Paolo Fresu, Enrico Rava) - Ponzo, mit dem Testa seit der Veröffentlichung der mittlerweile Kultstatus erreichten Debüt CD Montgolfières immer wieder zusammenarbeitet, arrangierte auch die Musik der neuesten CD Altre Latitudini, die im deutschprachigen Raum zeitgleich mit seinem Konzerte im Treibhaus erscheinen wird - 14 Lieder über die gefundene und verlorene Liebe |