Er ist zweifelsfrei das Zentrum der kreativen nordischen Jazz-Bewegung und ganz nebenbei sogar der Nachbar von Nils Petter Molvaer, der nicht minder die Musik Norwegens revolutioniert hat. Beiden gelingt es, den Jazz mit anderen Arten von Musik zu kreuzen. Bugge schreckt dabei vor keinem Soundexperiment zurück, um den Puls der Zeit mitzugestalten. Unlängst kündigte er an, dass er sich wieder verstärkt dem Piano zuwenden wolle. Das Ergebnis ist sein zweites Soloalbum „IM“, auf dem Bugge Wesseltoft fast ausschließlich am (und im) akustischen Flügel zu hören ist. Die Grundstimmung ist klar: mit einfühlsamen Melodien und melancholischen Akkordfolgen dringt er tief in die Herzen ein. Das macht er live hierzulande ziemlich selten und so ist sein Gastspiel im Treibhaus mit Sicherheit eine Rarität.
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