Renato Borghetti (Akkordeon) Daniel Sá (Gitarre) Hilton Vaccari (Gitarre) Pedro Figueiredo (Saxophon/Flöte)
Der charismatische Akkordeonist mit italienischen Vorfahren ist nicht nur stolzer Ranchbesitzer und Veterinärmediziner, sondern der Star unter den "Neuen Volxmusikanten" Südbrasiliens. Seine schnellen und spielerischen Nummern erinnern an unsere heimische Volksmusik ebenso wie an französische, süditalienische oder Tex-Mex-Anklänge. Die erste seiner bis dato 14 CDs wurde gleich 130tausend mal verkauft. Damit ist Renato Borghetti oder "Borghettinho", wie ihn seine Fans liebevoll nennen, der erste brasilianische Musiker, der mit reiner Instrumentalmusik eine goldene Schallplatte einspielte. Abgesehen von seiner großen Beliebtheit in ganz Brasilien zählen zu den Highlights seiner Karriere Konzerte in Paris, New York und Frankfurt, sowie Auftritte mit Stephane Grapelli und Ron Carter."Sein Spiel ist kompromisslos in seiner Loyalität zur folkloristischen Vergangenheit, jedoch von abenteuerlicher Offenheit für neue Ideen." William Hogeland
Mit brasilianischer Musik assoziiert der Hörer, die Hörerin Bossa, Samba, Musik jedenfalls von jazzig-lyrischer Laszivität oder afrikanischer Perkussivität.
Für Renato Borghetti indes kommt von einem anderen ethnomusikalischen Planeten: dem südbrasilianischem Rio Grande de Sul, der Heimat der Gauchos, der südamerikanischen Cowboys, die musikalisch mehr mit dem benachbarten Argentinien teilt und unverwechselbare Formen wie den Chamamé, den Chacarera oder den Milonga hervorgebracht hat. Renato Borghetti ist eines jener weltmusikalischen Unikate, die lokale Traditionen mit der Muttermilch aufgesogen, individuell weiterentwickelt und mit weiteren Formen (wie Tango, Samba und Jazz) durchsetzt haben.
Platten nimmt er seit Anfang der 80er-Jahre auf, sein zweites Album war die erste Instrumentalmusikplatte Brasiliens, die je Gold gewann. Renato Borghettis frontale, von Souveränität und Spielwitz geprägte Darbietung erinnert etwas an das Feeling des Cajun und Zydeco Louisianas, - und wie dort verbindet sich auch hier Europäisches mit Afrikanischem, konkret: spanisch-italienische Melodik mit afroamerikanischer Rhythmik.
"Not that Renato Borghetti's music is hidebound or purist: Borghetti has revised, adapted and modernized many of the native tunes of Rio Grande do Sul; he does not shy away from more typical forms of the wide spectrum of Brazilian and global pop ‹ samba, jazz, tango and beyond. Each of those forms he adapts to his unique style of accordion playing."
pressetext 2004: Mit brasilianischer Musik assoziiert man Bossa und Samba. Musik jedenfalls von jazzig-lyrischer Laszivität oder afrikanischer Perkussivität. Renato Borghetti indes kommt von einem anderen ethnomusikalischen Planeten: dem südbrasilianischen Rio Grande do Sul, der Heimat der Gauchos, der südamerikanischen Cowboys, die musikalisch mehr mit dem benachbarten Argentinien teilen und unverwechselbare Formen wie den Chamamé, den Chacarera oder die Milonga hervorgebracht haben. Renato Borghetti ist eines jener musikalischen Unikate, die lokale Traditionen mit der Muttermilch aufgesogen, individuell weiterentwickelt und mit weiteren Formen (wie Tango, Samba und Jazz) durchsetzt haben.
Renato Borghetti oder „Borghettinho“, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, nimmt Platten seit Anfang der 80er Jahre auf, die erste seiner mittlerweile 17 CDs war auch die erste Instrumentalplatte Brasiliens, die je Gold gewann. Seine frontale, von Souveränität und Spielwitz geprägte Darbietung erinnert etwas an das Feeling des Cajun und Zydeco Louisianas, - und wie dort verbindet sich auch hier Europäisches mit Afrikanischem, konkret: spanisch-italienische Melodik mit afroamerikanischer Rhythmik. Trotz aller Experimente bleibt Borghetti durch und durch Gaucho, wie er durch sein Bühnenstyling stolz betont, mit langem Haar, Schlapphut, weiten Hosen und Stiefeln.
Seine Auftritte hierzulande haben mittlerweile zu „Suchterscheinungen“ bei Publikum wie Veranstaltern geführt: Begeisterungsstürme anlässlich der Live-Auftritte bei Brasil 2000 im Wiener WUK und beim Wiener Akkordeonfestival 2002 waren die Basis für erfolgreiche Tourneen und eine stetig wachsende Fangemeinde. Im Frühjahr 2004 kommt Borghetti bereits zum fünften Mal nach Österreich – er bestreitet das Finale Grande des Wiener Akkordeonfestivals und tourt anschließend zwei Wochen durch die Lande Mitteleuropas.
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