Dirk Stermann erprobt im Treibhaus sein neues Programm, und nimmt uns mit in den Speisewagen des "IC Österreich". Wieviele Weiße Spritzer sich auf der Reise bis Amstetten ausgehen, darf man selber zählen

„Stermann singt“ sollte sein neues Programm heißen, denn Stermann hat bei seinem ersten, preisgekrönten Soloprogramm ein paar Songs gesungen und er sieht sich seitdem in der Tradition von Lady Gaga und Roland Kaiser. Seine Agentur aber hat „Stermann sinkt“ auf die Plakate drucken lassen, weil sie sein Gesangstalent eher an die Titanic erinnert. Wütend fährt der Künstler mit dem Zug zu seinem ersten Auftritt. Seine Wahlheimat Österreich zieht am Fenster an ihm vorbei und sein potentielles Publikum sitzt mit ihm im Speisewagen des „IC Österreich“. Und wenn die ÖBB selbst zu sprechen beginnt, hatte man entweder zu viele Spritzer oder man sitzt in Stermanns neuem Programm.
Im Treibhaus erprobt Dirk Stermann sein neues Programm – und lässt das Innsbrucker Publikum beim Entstehen Kiebitz spielen. Nach 3 Proben gibts im Treibhaus Turm dann die Vorpremiere – bevor das Stück in Wien uraufgeführt wird...
(* 1965 in Duisburg) ist ein deutscher Kabarettist, Autor, Radio- und Fernsehmoderator, der seit 1987 in Wien lebt und eine zentrale Figur der österreichischen Medienlandschaft ist, bekannt durch die ORF-Late-Night-Show "Willkommen Österreich" mit Christoph Grissemann sowie durch seine Soloprogramme und Bücher. Er ist ein erfolgreicher Satiriker, der sich als "deutscher Piefke in Österreich" positioniert und für seine bissige, aber sympathische Art geschätzt wird.

Tief beeinflusst von kreolischer Musik ist McCallas Musik gleichzeitig erdig, elegant, gefühlvoll, witzig, vibriert mit drei Jahrhunderten Geschichte und ist dabei auffallend frisch, unverwechselbar & zeitgenössisch.

Leyla McCalla (Gesang, Violoncello, Banjo)
Nahum Zdybel (Gitarre)
Pete Olynciw (Bass)
Daniel Villarreal (Schlagzeug)
Leyla McCalla ist eine fantastische Singer-Songwriterin aus New Orleans mit haitianischen Wurzeln. Die Sängerin, die Cello, Banjo und Gitarre spielt, ist bekannt für ihre poetischen Texte, die oft post-koloniale, pan-afrikanische Themen behandeln. Sie hat eine exzellente Band um sich geschart, welche die stilistische Vielfältigkeit ihrer Musik mit akustischen Balladen bis hin zu psychedelischem und tanzbarem Indie Rock genial umsetzt. Leyla McCalla ist seit Jahren erfolgreich in Europa auf Tournee gegangen und hat auf zahlreichen, bedeutenden Folk- und Jazzfestivals gespielt.
Die zweisprachige Multiinstrumentalistin und ehemaliges Mitglied der mit einem Grammy ausgezeichneten afroamerikanischen Stringband, the Carolina Chocolate Drops, hat einen unverwechselbaren Sound entwickelt, der ihre Wurzeln und ihre Erfahrungen widerspiegelt. Tief beeinflusst von kreolischer Musik sowie von amerikanischem Jazz und Folk ist McCallas Musik gleichzeitig erdig, elegant, gefühlvoll und witzig. Ihre Musik vibriert mit drei Jahrhunderten Geschichte, fühlt sich aber dennoch auffallend frisch, unverwechselbar und zeitgenössisch an.
In Ihrem Werk Breaking the Thermometer (2022) setzt sich Leyla McCalla mit dem Erbe von Radio Haiti und ihrer Identität als haitianisch-amerikanische Frau auseinander. Es ist eine Meditation über Familie und Demokratie, die ihre vielfältigen Erfahrungen widerspiegelt. Leyla McCallas neuestes Album Sun Without The Heat (Anti Records, April 2024) bietet eine vielseitige Mischung aus Musikstilen, darunter Afrobeat, Tropicalismo, Folk und Country. Besondere Highlights sind die Highlife-inspirierten Gitarren und das emotionale Cellospiel, die McCallas Geschichten und ihre Suche nach Identität untermalen. Das Album ist jedoch nicht nur eine Sammlung von Liedern, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über Identität und Selbstentdeckung. McCalla setzt ihre Kenntnisse musikalischer Traditionen ein, um frische Kombinationen zu schaffen, die sowohl freudig als auch nachdenklich stimmen. Sun Without The Heat ist ein freigeistiges und freudvolles Hörerlebnis, welches die Zuhörer auf eine Reise durch McCallas eklektische Lebenserfahrungen und ihren Respekt für beredte Einfachheit mitnimmt. In Anlehnung an ihr vorheriges Werk Breaking the Thermometer bleibt McCalla ihrer Linie treu, indem sie persönliche und historische Themen mit einer radikalen künstlerischen Darbietung verbindet.
wenn’d
nit lachen kannsch
dann kannsch di
irgendwie
sofort eingrabn»