MÖGEN HÄTT ICH SCHON WOLLEN
aber dürfen hab ich mich nicht getraut
Peter Hörmanseder und Robert Stachel synchronisieren ein Jahr, das wirrwar(r).
Das Maschek-Jahr 2025. Projiziert. Synchronisiert. Improvisiert.

Peter Hörmanseder und Robert Stachel synchronisieren ein Jahr, das wirrwar(r). Das Maschek-Jahr 2025. Projiziert. Synchronisiert. Improvisiert. Maschek blicken zurück, sie drehen – wie immer – den Wichtigen der Welt den Ton ab und reden drüber. Mit den besten Clips aus “Willkommen Österreich” – teils im Original, teils remixed, teils extended.
„Original-Bilder in origineller Deutung. Der Spaß an dem Fake liegt nicht nur in der Erfindung absurdester Dialoge und Ansprachen, sondern auch in der Interpretation von Mimik und Nachdenkpausen. Man kann es nicht nacherzählen, man muss es erleben!“ (Wiener Zeitung)
„Ein raffiniert und abwechslungsreich verschachteltes Szenario, das Medienspott, Sozialkritik, Politsatire und puren Nonsens zu einem grotesk-schrägen und dabei hochintelligent-gewitzten Spaß vereint.“ (Kabarett.at)
„Blöde Witze und große Satire“ (Kleine Zeitung)
“Ein raffiniert und abwechslungsreich verschachteltes Szenario, das Medienspott, Sozialkritik, Politsatire und puren Nonsens zu einem grotesk-schrägen und dabei hochintelligent-gewitzten Spaß vereint.” (Peter Blau)

Seit fast 20 Jahren kommentieren maschek das politische Zeitgeschehen mit ihren Fakes, drehen dabei den Wichtigen den Ton ab und reden drüber. Doch was tun, wenn Satire und politische Realiät nicht mehr zweifelsfrei unterscheidbar sind? Wird der Fake zur bedrohlichen Wahrheit 2.0?
maschek lassen sich von der Realsatire nicht länger ins Handwerk pfuschen und schlagen zurück. In ihrem neuen Programm „FAKE! In Wahrheit falsch“ basteln sie uns einen Abend lang die Weltnachrichten zurecht.
Peter Hörmanseder und Robert Stachel wissen, wie es geht: Hinzufügen, Weglassen, Umdrehen. Mehr benötigt ein gut gemachter Fake nicht. In unseren Hochgeschwindigkeitszeiten findet sich garantiert jemand, der ohne kurz innezuhalten die momentane Empörung spontan mit der Umwelt teilen will, ja teilen muss. „OMG! – Das darf doch nicht wahr sein!“
Leonardo da Vinci hat die Wahrheit als eine Tochter der Zeit bezeichnet, wir nennen die Fälschung den mißratenen Sohn unserer Zeit. maschek versuchen mit „FAKE! In Wahrheit falsch“ eine Familienaufstellung von Wahrheit und Fälschung und lassen dabei in die eigene Fälscherwerkstatt blicken.
Quer durch die Fernsehsender und YouTube-Channels holen sich maschek den Rohstoff für einen ergebnisoffenen Abend mit Bewegtbildunterstützung. Synchronisiert. Improvisiert. Projiziert.
Elektronische Clubkultur X Wüstenblues X Art-Rock. Ein hypnotischer Live-Trip durch Klanglandschaften. Sound, der sich jeder Schublade entzieht und das Publikum mit Energie und Tiefe fesselt.

«And the sun saw heaven again», singt Edmund Kenny mit tiefer, monotoner Stimme ins Mikrofon. «And the sun saw heaven again». Immer und immer wieder. Manchmal klingt es auch fast wie ein Flüstern. Mit über 12 Millionen Streams auf Spotify ist «Nevada» Kerala Dusts grösster Hit. Der gebürtige Engländer Kenny, der in Zürich aufgewachsen ist, ist der Leadsänger des Trios, das lange als Geheimtipp in der elektronischen Szene galt, mittlerweile aber gar nicht mehr so geheim ist. Musik für die Grossstadt-Anonymität, so bezeichnet Edmund, «Ed», Kenny den Sound von Kerala Dust. Grossstadt, Zürich? Nein, London. Dort ist die Band nämlich entstanden. Genauer gesagt in Südlondon, an der Goldsmiths-Universität, wo Kenny und seine Mitmusiker studiert haben. «In Zürich kennen sich alle irgendwie über irgendwen, es herrscht schon fast eine familiäre Stimmung im Tram, in der Bar oder im Restaurant.» In London sei das anders. «Alle fühlen sich etwas einsam.» Kenny zelebrierte diese Einsamkeit. «Ich war 20 und das erste Mal allein in einer Millionenstadt.» Das hiess: rausgehen, durch Londoner Nachtclubs tanzen. Seinen eigenen Sound finden. Und experimentieren, experimentieren, experimentieren.
Wie ein geglücktes Experiment, so klingt denn auch die Musik von Kerala Dust. Da wummern Techno-Bässe, gepaart mit Einflüssen von Blues, Funk und Jazz. Die Endlosschleifen haben eine hypnotisierende Wirkung. Aber nicht so sehr, dass man nicht mehr dazu tanzen könnte. Und dann sind da die Texte. So abstrakt, dass sie einen zum Nachdenken anregen. Es sind skurrile, abstrakte Kurzgeschichten, wie Kenny sie bezeichnet, ein bisschen à la David Lynch. Der Sänger schreibe oft morgens, dann, «wenn ich noch keine Musik machen mag». Neben dem Schreiben arrangiert und produziert er die Songs auch. Meist, nachdem die drei in Berlin im Studio einige Wochen geprobt und aufgenommen haben. Denn da wohnen mittlerweile Drummer und Keyboarder. Berlin-London-Zürich. Wo lebt es sich nun am besten? In Berlin sei die Lebensqualität besser als in London. Es habe mehr Platz für die Leute, «literally, die Strassen sind viel breiter». Die Infrastruktur sei gut, es gebe viele Musikschaffende. Trotzdem zieht es Kenny immer wieder zurück nach Zürich. Dorthin, wo er aufgewachsen ist, wo Kerala Dust ihren ersten Auftritt hatten. Das war 2016 am Lauterfestival.
Der Radwechsel
Ich sitze am Straßenhang,
Der Fahrer wechselt das Rad,
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel
mit Ungeduld?