Der Verein TonArtTirol präsentiert in der dritten Auflage des "Festival For Contemporary Jazz" spannende Bands:
Platzkonzert mit Anna Reisigl & Amina Bouroyen // Avis Ahmadi & Lorenz Widauer // MEL*E

Die in Wien lebenden Musikerinnen Amina Bouroyen und Anna Reisigl begegnen sich mit Stimme und Kontrabass auf Augenhöhe und treten in einen offenen, vielschichtigen Dialog. Die Kompositionen wirken fragil undtransparent, eröffnen jedoch weite klangliche Räume für Improvisation, poetische Nuancen und feine dynamische Entwicklungen. Zwischen Liedhaftigkeit und experimenteller Offenheit entsteht ein Klangbild, das ebenso intim wie überraschend ist und sich dezent an jazzigen Formen orientiert, ohne sich festzulegen. Bouroyen & Reisigl feiern ihr Debüt als Duo beim hörthört Festival des Wiener Labels listenclosely und veröffentlicht 2025 die EP Foam.
Das Debütalbum May We Be erscheint am 2. Oktober 2026 bei JazzWerkstatt Records. Das Bouoyen Reisigl Duo wurde für das Förderprogramm NASOM 2027/28 ausgewählt.
Amina Bouroyen - Vocals, Synth
Anna Reisigl - Double Bass
Avin Ahmadi und Lorenz Widauer lernten sich im Zuge der „Carte Blanche“ - Reihe von Hideout Records kennen. Die Reihe bringt Künstler:innen zusammen, die zuvor noch nie miteinander gearbeitet haben, und lädt sie dazu ein, gemeinsam ein Album zu produzieren. Verwurzelt in Jazz und persischen Einflüssen trägt die Musik die Intimität von Kammermusik und entfaltet sich zugleich durch berührende Melodien und Improvisationen. Lorenz Widauer und Avin Ahmadi zeigen, was aus Neugier, Vertrauen und künstlerischer Offenheit entstehen kann. Das Album „Until We Meet Again“ erschien am 27.11.2025. „Der Austausch der beiden Instrumente verwandelt sich in einen fein austarierten Dialog, in dem Linien, Motive und Impulse mühelos ineinander übergehen“ Michael Ternai - Mica Austria (AUT)
Avin Ahmadi - Oud, Vocals
Lorenz Widauer - Tumpet
Albin Ormegard - Guitar
Kristian Lind - Bass
Raphael Vorraber - Drums
Drei starke, unverwechselbare Stimmen im Jazz – Mel*E vereint virtuoses Zusammenspiel mit innovativer Klangforschung. In ihrem Sound verschmelzen akustische und elektronische Elemente zu einer hypnotischen, treibenden Musik, die Kopf und Körper in Bewegung setzt. Die Band experimentiert mit Klangfarben und Strukturen: Der warme, effektierte Kontrabass erzeugt dichte, pulsierende Texturen, die sich zwischen tiefen Subfrequenzen und verzerrten Klangflächen bewegen. Synthesizer öffnen Räume, brechen Harmonien auf oder setzen schwebende Akzente, während das erweiterte Schlagzeug-Setup mit hybriden Sounds und Effekten eine vibrierende Basis schafft. Weite Melodiebögen schweben über energetischen Grooves, tanzbare Rhythmen treffen auf sphärische Klangflächen – Mel*E spielt mit Gegensätzen und verbindet das Virtuose mit dem Unmittelbaren, das Analoge mit dem Digitalen. Kraftvoll und feinfühlig, mitreißend und introspektiv - immer mit Tiefgang und Dringlichkeit.
Viola Hammer - Keys, Synth
Judith Ferstl - Bass, Bass Synth
Judith Schwarz - extended Drums
The waxest sound around und kuhl wia da Gletscha söwa: abseits ausgetrampelter kommerzieller Musikpfade wandert die Hopfgartner "Rebel Musig" Crew mit ihrem Mix aus Reggae, Hiphop, Ska und Funk.

Abseits ausgetrampelter kommerzieller Musikpfade wandelt die Hopfgartner "Rebel Musig"-Crew mit ihrem Mix aus Reggae, Hiphop, Ska und Funk. "Rebel Musig" liegt am Puls der Zeit - und mit seinen hintergründigen Dialekt-Rap-Texten trifft Lead-Sänger "John Dere" ins Herz einer jungen Generation, die mit dem vorgegebenen System nicht mehr zu Recht kommt. "De waxest sound around" bezeichnet Rebel Musig ihren eigenwilligen Sound-Mix. Mit dem selbst produzierten Album "Radio Freie Mittelstation" bietet Rebel Musig etwas vom Besten, das Tirols Independent-Musikszene derzeit zu bieten hat!
Mit bewährtem Mix aus Reggae, Dancehall und Hiphop abseits kommerzieller Pfade hält sich die Rebel Musig Crew als konstante musikalische Widerstands-Combo auf den Bühnen – ob indoor oder open-air bei Festivals. Und sensationell am Puls der Zeit bleibt Texter, Mastermind und MC „John Dizzy“ alias Johannes Daxer am Mic. Das Leben schreibt seine Texte, natürlich im Dialekt – und so bleiben beim „Liftinga aus Hopfgoscht“ Themen wie Toursimus, Stau und die Frage, wohin Küchenpersonal und Skilehrer nach der Saison verschwinden, präsent in der Wortlawine, die da von der Bühne rollt. „I bin gegn 87 % vu fost oim – oba sust is ois easy!“ – und so geht dem kompromisslosen „Berglöwen“ der Stoff auch nie aus, um seine Gesellschaftskritik, gern verpackt mit sarkastischem Humor, mit Wortsalven aufs Publikum loszulassen und damit offenbar Vielen aus der Seele zu sprechen
Ja, ich weiß, woher ich stamme!
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr' ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse,
Flamme bin ich sicherlich.