
Diese Kapelle hat alles, was es braucht: Schmalz, Haltung und Sexyness! Mojo Incorporation atmet den Geist der Sixties und Seventies, lebt aber voll in der Gegenwart. Getragen von der charismatischen Stimme von Leadsängerin Tamina Mayrwöger bringen die sieben spielfreudigen Herren mit starken Bläsereinsätzen und einer energischen Rhythmussektion einen Sound auf die Bühne, der elegant die Kraft des Blues, die Message des Soul und den Sex des Funks verbindet. Die Partie garantiert das perfekte Produkt für Herz, Hirn und Beine – im Studio wie live auf der Bühne! Denn Mojo ist ein Gericht, das am besten heiß serviert wird. Yummy! Songs wie „One Shot“, „Evil Funk“ oder „Rotten Tomatoes“ werden Tanzmuffeln ein schweres Leben machen. Die Mojo Incorporation kann ordentlich anschieben, liebt es aber auch geschmeidig und entspannt. Zuweilen gibt es auch ebenso überraschende wie beglückende melancholische Momente wie in „Backseat“ und „Shiftless“. Immer ist die Kraft zu spüren, die jederzeit entfesselt werden kann. Im furiosen Finale „The Axe“ gibt das Oktett noch einmal alles. Der gemeinsame Nenner der neun Songs: Live life to the Fullest!
Mojo Incorporation: Baker Housin‘
Im ersten Stock vom alten Bäckerhaus in St. Georgen an der Gusen riecht es schon lange nicht mehr nach frischem Brot. Die alten Teppiche haben mittlerweile den Geruch der herunterfallenden Asche angenommen. Flaschen und zerdrückte Dosen sind auf den Verstärkern angeordnet, als wollte jemand den Proberaum damit festlich dekorieren. Und wieder fällt Asche auf den Boden. Ein leises „Tschuldigung“ hallt durch den Raum (Apologise). Er hat sich schon wieder entschuldigt. Wie er es so oft macht. Zu oft. Sie haben sich da oben eingesperrt, um Musik zu machen - weil genau so die schönsten Lieder entstehen. Aus echten Stories, die man eigentlich gar nicht erzählen möchte. Zumindest nicht auf der Bühne. Zum Beispiel wenn einem die Ex einen 21-seitigen Liebesbrief schreibt — und man zu faul ist, um ihn überhaupt zu lesen (21 Pages). Es wird auch mal mit falschen Freunden abgerechnet, über Egoisten abgelästert (Egomaniac), die wahre Liebe unter Clownfischen besprochen (Clownfish) und die eine oder andere alte Beziehungsgeschichte unter dem Teppich hervor gekehrt (Drop the Ball). Songs wie Looked up oder Hell of a Ride vermitteln dann aber das Gefühl, das die Band wirklich ausmacht: Spaß haben und das Leben nicht zu ernst nehmen! So verwandeln Mojo Incorporation - zum ersten Mal in Eigenregie - mehrere Tage abgeschottet von der Außenwelt, ihre privatesten Erlebnisse auf ihrem mittlerweile dritten Album in 13 neue Songs. Mal ernst, mal mit Augenzwinkern, aber immer mit einer ordentlichen Portion Soul.
FEIERN AM FREITAG • EINTRITT FREI WEIL FREITAG IST:
Jeden Freitag öffnet sich das Treibhaus: macht hoch die Tür - die Tor machts weit:
und heißt das junge Volk willkommen. Ja, kommt, übt euch im Ausgehen, aber auch in Regeln der gegenseitigen Hochachtung, übt Gelassenheit (im Treibhausareal gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen) und verkürzt das Schwarmgehabe. Hört euch im Treibhaus um: findet, wie dort die Musik daheim ist, mit lauten aber auch mit leisen Tönen. Lernt Rauschdisziplin & probiert es ohne zerschlagenes Porzellan, ohne ge- und erbrochene Bierkrüge. Versucht es mit Musik als Einstiegsdroge ins Erwachsen-werden! Die ist Lebensmittel für die Seele! Kommt, macht die Ohren auf & erlebt, was sich im Keller abspielt, was die Musik mit euch macht - was der Frühling mit den Kirschbäumen macht. Das Treibhaus widmet euch die Frei:tage samt einer exquisiten Konzertreihe im Keller, bei freiem Eintritt - damit niemand eine Ausrede braucht. Glaubtses: Feiern geht mit Musik besser & vor allem: Sinn stiftend. Zusammenfassend: seid solidarisch, bildet Banden (englisch: Bands). Und *lassts eich nix gfalln!*(nkp)
