treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

TREIBHAUS SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * WINTERSPIELE

es ist was es ist und wie es ist - bleibt uns bitte gewogen: stärkt eure immunkräfte und impft das treibhaus mit eurer solidarität. damits nach dem verordneten winterschlaf kein koma sondern ein frohes aufwachen gibt.

HOMELESS. ERBAULICHE MASSNAHMEN. EIN FEST FÜR & MIT FLÜCHTENDEN.

es werde fest.

Damits ein gemeinsames solidarisches Fest wird: 
Jede gekaufte Eintrittskarte ermöglicht es uns,  einen Schutzsuchenden aus den hiesigen Unterkünften einzuladen:  auf das Fest, auf die Konzerte, auf Essen & Trinken: Dank an all die DeutschlehrerInnen und an alle Helferlein, die mitorganisieren & die mit ihren Schützlingen ins Treibhaus ausgehen. 

18H30 treffpunkt landhausplatz und
prozession mit dem STREETNOISE ORCHESTRA durch den chtristkindlmarkt ins treibhaus

19:30 open air im garten: 
introitus  INSINGIZI  (zimbabwe)
visuals: TIMO NOVOTNY (sofa surfers)
anschließend: MOZULU ART & BAND
abwechselnd mit SAXOFOUR
lasst und frohoh uhund munter sein

keller
20:00  JIMIGRATION (mentlberg) die jazzabteilung spielt 
die hits der bewohner des flüchtlingsheimes mentlberg
22:00  YO!ZEPP & von SEITEN DER GEMEINDE 
23:00  FIREAGE & POWERAGE (hippienesien)
open end

turm:
20:15 ORWAH SALEH (syrien)
20:30 predigt ANDREAS BABLER (bürgermeister traiskirchen)
anschl  SYRIAN LINKS
22:15 HAMID BAROUDI algerien
23:45 N’FALLY KOUYATE & HIGHLIFEBAND guinea 
ende nie

WAS ES IST

Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist nicht gut, es ist nicht schlecht. 
Es ist was es ist:
Die Weltpolitik ist nun auch physisch 
bei uns angekommen:
Die Kriege in Syrien, 
im Irak, in Afghanistan, in Somalia. 
Samt Retourfahrkarten der Dschihadisten.
Die zerrütteten Staaten. Die wirtschaftlichen Nöte. 
Die ökologischen Katastrophen. 
Sie sind hier angekommen: 
In Gestalt von Menschen. 
Das ist weder ein Grund zur Freude 
noch ein Grund für Lamento.  
Es ist einfach so. 
Man kann mit dem Fuß stampfen 
und „Ich will das nicht!“ schreien,
aber das wird nichts nützen: 
Wir sind Teil der Welt.  
Wir haben unseren Anteil an ihren Reichtümern 
aber auch an ihren Konflikten und Ungerechtigkeiten. 
Deshalb müssen wir mit den Folgen umgehen. 
Wir können uns aus der Welt nicht ausklinken
oder uns  in einer Festung einmauern.
Die Welt ist auch ist kein Schrebergarten, 
der sich aufteilen & abzäunen läßt.
Die Flüchtlinge sind da.
Wir werden mit ihnen leben. 
Je früher wir das kapieren, desto besser. 
Dieses Fest will auch ein Anfang sein….

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