treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DAS TREIBHAUS ÖFFNET NACH DEM WINTERSCHLAF - AM DO 27.5. AB 16:00

mit einem konzert für die vögel des volksgartens und den lieben gott öffnet das treibhaus am donners-tag wieder seine tore. an der frischen luft . eure ohren werden augen machen - einen ganzen sommer lang.

DIE STROTTERN & JAZZWERKSTATT WIEN: Olle schaun, olle zaahn, olle drahn

Wien ist auch Jazzmetropole. Immer gewesen und angesichts der Fülle an hochklassigen jungen MusikerInnen auf Jahrzehnte hinaus garantiert. In der JazzWerkstatt Wien, die mittlerweile weltweit für Aufsehen sorgt und Nachahmer findet, manifestiert sich diese junge Szene. Das Wienerlied-Duo Die Strottern werden gemeinsam mit einem achtköpfigen Ensemble zur Bigband. Neue Wiener Texte werden zu Songs und Klangcollagen verarbeitet, die an die Aufnahmen von Kurt Sowinetz und Helmut Qualtinger in den 70er Jahren und die vielen Jazzausflüge Ernst Jandls anschließen. 
„Olle schaun, olle zaahn, olle drahn“ singen Die Strottern & JazzWerkstatt Wien im ersten Lied ihrer neuen CD „Wo fangts an“. Mit diesen Worten könnte man auch den aktuellen Mundart-Hype in der österreichischen Musikszene beschreiben, für dessen Wiener Ausformung Die Strottern mitverantwortlich zeichnen. Seit vielen Jahren suchen sie nach immer neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. In Kooperation mit der JazzWerkstatt Wien haben sie mit der CD „Elegant“ erstmals 2009 das Format erweitert: Mit Rhythm-Section, Bläsern, E-Gitarre und Piano wird aus dem Wienerlied-Duo eine kleine Big Band, musikalisch werden Grenzen überschritten. Alle Beteiligten entfernen sich ein Stück weit von ihrem angestammten Terrain, ohne aber ihre eigene Handschrift zu verlieren.

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Im Zusammenspiel mit der JazzWerkstatt Wien werden Die Strottern zur Bigband. Neue Texte (Peter Ahorner, Karl Stirner, Klemens Lendl, Stefan Slupetzky) aus Wien treffen auf junge und experimentierfreudige Jazzmusiker. Sowohl musikalisch als auch textlich werden die sich ewig wiederholenden Klischees des Wienerlieds zurückgelassen, an Stelle von Larmoyanz und Weinseligkeit treten Poesie und urbaner Alltag.
„… Hier   bewies das kongeniale Duo, dass Wienern für Fortgeschrittene auch in Kärnten den richtigen Ton zu treffen vermag. Letzterer gefällt sich bevorzugt in Schräglage, der die technikstarke und enthusiastische JazzWerkstatt ein tragfähiges Gerüst verpasst. Auf diesem hanteln sich Die Strottern mit selbstironischer Ehrfurchtslosigkeit bis in den Wienerliedhimmel, um Engerln die Flügel zu stutzen und als Düsenjets ins Heute zu jagen. Das Ergebnis dieser „Radikalchirurgie“ ist ein völlig neu empfundenes Wienerlied, das sich nicht als zuckerlrosa Raunz- und Schmachtfetzen im Schmalzfass suhlt, sondern – dem CD-Titel entsprechend – ein „Elegant“(es) bis existentialistisches Klangkleid trägt, auf dem nach zwei pausenlosen, bejubelten Stunden Jazz, Reggae, Funk, Freejazz und Weltmusik leuchten. Grandios!“ (Krone)
Klemens Lendl: Violine, Gesang
David Müller: Gitarre, Gesang
Clemens Salesny: Saxophon, Bassklarinette
Martin Eberle: Trompete, Flügelhorn
Daniel Riegler: Posaune
Peter Rom: Gitarre
Clemens Wenger: Piano, Keys
Bernd Satzinger: Bass
Lucas König: Schlagzeug

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