treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet alltäglich von 16:00 bis Sperrstund ist.

ROBERTO FONSECA (KUBA) SPIELT FÜR SIEGER & VERLIERER AM SONNTAG IM TREIBHAUS

Am kommenden Sonntag findet im Treibhaus die wundersamste Wahlparty ever statt: Sieger & Verlierer der Bürgermeister-Stichwahl feiern im Treibhaus gemeinsam - den neuen politischen Frühling. Und nachdem Georg Willi auf einen eigenen Raum verzichtet ist nun doch Platz für das eigentlich geplante Konzert: Roberto Fonseca, der mit dem Steinway tanzt, bezaubert mit seinen kubanischen Rhythmen, heilt alle Wunden des vergangenen Wahlkampfs und befeuert die neue Zeit in Innsbruck. Lasset uns singen, tanzen und springen.

OPEN AIR KINO / ZEUGHAUS ::: LOVING VINCENT

LOVING VINCENT
R: Dorota Kobiela & Hugh Welchman 

Kaum eine Künstlerbiografie wurde so heiß erwartet wie LOVING VINCENT von Dorota Kobiela und Hugh Welchman. Die beiden Fil­me­­­­macherInnen erwecken die weltberühmten Bilder des Künstlers sprichwörtlich zum Leben. Mehr als 100 Künstler haben in jahrelanger Handarbeit 65.000 Bilder im Stil van Goghs angefertigt. Gedreht wurde der Film erst mit Schauspielern vor einem Greenscreen. Danach wurde Bild für Bild in ein animiertes Kunstwerk verwandelt.
Bis heute sind die näheren Umstände des Todes von Vincent van Gogh ungeklärt. Die Geschichte von LOVING VINCENT beginnt nach seinem Tod im Jahr 1890. Von seinem Vater, dem bärtigen Postmeis­ter, erhält Arman Roulin eine schwere Aufgabe: Er soll van Goghs jün­geren Bruder Theo ausfindig machen und den letzten Brief des Künst­lers zustellen. Seine Recherchen bringen ihn mit unterschiedlichen Men­schen in Kontakt, die Modell für Vincent van Gogh standen.
Aus der Perspektive der Porträtierten entsteht ein facettenreiches Bild des verstorbenen Künstlers. Zu Lebzeiten belächelt, heute weltbekannt – Vincent hat für die Malerei gelebt. Auf seinem Weg trifft Arman auf den Farbenhändler Pere Tanguy oder die rätselhafte Mar­guerite, Tochter des Arztes Gachet. Jeder von ihnen hat einen anderen Eindruck von van Gogh erhalten. Ihre Geschichten fügen sich zu einem widersprüchlichen, doch authentischen Porträt.
Als Basis für die Gestaltung des Filmes dienen 120 Gemälde des impressionistischen Künstlers, die detailliert in den Film eingearbeitet sind. Um auch aus inhaltlicher Sicht ein glaubwürdiges Porträt des Malers zu zeichnen, wurde die Geschichte vor dem Hintergrund der rund 800 Briefe entwickelt, die der Künstler zu Lebzeiten an seinen Bruder und Freunde schickte. (aus: kino.de)

Großbritannien/Polen 2017; Regie: Dorota Kobiela & Hugh Welchman; Ka­mera: Tristan Oliver & Lukasz Zal; Head of Painting Animation: Piotr Domi­niak; DarstellerInnen: Douglas Booth (Armand Roulin), Saoirse Ronan (Marguerite Gachet), Chris O’Dowd (Der Postmann Joseph Roulin), Aidan Turner (Der Bootsmann), Robin Hodges (Leutnant Mil­liet), Jerome Flynn (Doktor Gachet), Robert Gulaczyk (Vincent van Gogh), Piotr Pamula (Paul Gauguin), Cezary Lukaszewicz (Theo van Gogh); (DCP; 1:1,33; Farbe; 94min; englische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UN­TERTITELN). 

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