treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DAS TREIBHAUS. OFFEN TÄGL. AB 16:00 - BIS DER BUNDEPRÄSIDENT SPERRSTUND MACHT

DAS TREIBHAUS SPERRT AUF - ALS LUFTKURORT. TÄGL AB 16UHR . ehrenschutz: die treibhaus-weiberwirtschaft mit ihren musiker*innen , schauspieler*innenn, technikern - mit unüblichem empfang und verstecktem theater, untersagter erbauung, verbotener belustigung & geistiger ertüchtigung. an der frischen luft (vormals: open air) - drum: warm anziehen, händewaschen & kämmen nicht vergessen. tischreservierung ist NICHT mehr vorgeschrieben, wir sind kein haubenlokal // BITTE/DANKE -- SPENDE // IBAN: AT75 20503 03352791960 //

STAATSTHEATER: SCHWINDELFREI - 13 WEIBERGSCHICHTN. NACH ULI brée

SCHWINDELFREI - 13 WEIBERGESCHICHTEN nach dem Buch SCHWINDELFREI von Uli Brée .
„Vorstadtweiber“ - Erfinder Uli Brée erzählt Geschichten über Frauen: ergreifende und erfrischend komische, aufrichtige und verlogene, poetisch verdichtete und wahrhaftig erinnerte.
13 Weibergeschichten hat sich das Staatstheater geklaut und bringt sie nun erstmalig und lustvoll auf die Bühne.
Die Großstadtweiber werden bei Susi Weber und dem Staatstheater Kleinstadt-tussen...
Für Mann und Frau von A wie Anfang bis Z wie Zores.
„Er lud natürlich Ina Schmitz`Hintern ein. Der Rest kam auch mit.“

Regie: Susi Weber
Musikalische Leitung: Juliana Haider
Ausstattung: Esther Frommann
es spielen: Ute Heidorn, Carmen Gratl, Sarah Jung, Juliana Haider 

Frauen sind gar nicht so, sie sind ganz anders ...

Frauen sind das Beste und manchmal auch das Schlimmste, was einem Mann passieren kann ...
„Vorstadtweiber“-Erfinder Uli Brée erzählt Geschichten über Frauen: ergreifende und erfrischend komische, aufrichtige und verlogene, poetisch verdichtete und wahrhaftig erinnerte. Nichts in diesem Buch ist wirklich so geschehen und doch ist es genau so passiert. Uli Brée beleuchtet Abgründe, huldigt verflossenen Liebschaften, entführt uns in die Welt von realen und virtuellen Sehnsüchten und erweist sich als einer, der nie aufgehört hat, staunend vor der fremd-vertrauten Welt der Frauen zu stehen. Vor allem aber erinnert er uns an unsere eigenen Liebeshöhenflüge – und die darauf folgenden Abstürze. „Schwindelfrei“ erzählt vom ersten Sex, von Sekundenliebe, feuchten Jungenfantasien, absurden Träumen, von der großen Leidenschaft, von Hormonen und Schokolade oder Reisen durch eine Dating-App. Ein lustvolles und fast ehrliches Buch, das Uli Brée allen Frauen widmet: von A wie Anfang bis Z wie Zores.
 Uli Brée :SCHWINDELFREI.  erschienen im Residenz Verlag 2017, Salzburg

 

13  abgründige Weibergeschichten - Premieren-Kritik von Christine Frei

Nein, ein klassisches Theaterstück sollten Sie sich von den drei titanengroßen weiß gewandeten Göttinnen, die da im Treibhauskeller in geradezu schwindelerregender Höhe über allem und jedem stehen, und auch von der kleinen rothaarigen Koboldin, die immer mal wieder aus dem Übermutterunterrock hervorkriecht, um Schlager anzustimmen und verschrobene Texte anzureißen, beileibe nicht erwarten. Regisseurin Susi Weber, die sich bekannterweise ganz hervorragend auf klassisch gespieltes Theater versteht, hat dieses Mal für das Staatstheater eine Erzählperformance der besonders eindrücklichen Art ausgeheckt und entwickelt. Denn „Schwindelfrei – 13 Weibergeschichten“ basiert auf dem im Herbst letzten Jahres erschienenen gleichnamigen Erzählband des Wahltiroler Erfolgsautors Uli Brée, der hier auf sehr eindrückliche Weise und abseits des Vorstadtweiberhypes seine Fabulierkunst offenlegt. Die dreizehn Geschichten, die Weber den drei Göttinnen Ute Heidorn, Carmen Gratl, Lisa Hörtnagl in den Mund legt, sind nämlich so abgründig fantastisch und brillant hinterfotzig, dass einem angesichts der aberwitzigen Wendungen im Text oft nur noch staunend der Mund offenbleibt. Geradezu bezaubernd skurril auch die Gesangsauftritte von Koboldmädchen Juliana Haider, das immer wieder Ute Heidorns Rock entschlüpft. Und Esther Frommann hat auch in dieser Staatstheaterproduktion wieder mal eindrucksvoll bewiesen, dass sie die unumstrittene Ausstattungskönigin (oder sollten wir sie fortan Göttin nennen?) der freien Szene ist. 

X