treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DiE KNöDEL: STILL // EIN HEIMSPIEL // DAS COMEBACK EINER INSTITUTION.

„Diese Musik ist wie ein Traum, den ich einmal in Irland hatte.
(Der Morgen dämmerte schon, die Fensterbalken waren geschlossen.)
Eine Welle durchflutete langsam pulsierend meinen Körper,
sanft und kühl, wohltuend wie nie etwas zuvor,
irgendwie blau, phosphoreszierend
– und ich hob ab, in die Unendlichkeit.“
Felix Mitterer

Ein urtümlich tirolerisches Instrumentarium für eine erfrischend freche Musikwelt. Aufgewachsen mit der altbewährten Volksliedform bewegen sich die acht jungen MusikerInnen kompromisslos in den verschiedenen Musikstilen unseres Jahrhunderts. Die hauptsächlich vom Fagottisten Christof Dienz komponierten Stücke liegen so quer und genau im Trend der zeitgemässen Volksmusik, dass ein Weghören schier unmöglich wird.

Ob Die Knödel nun nach Bauer-Jazz im Rokokosaal oder nach Stravinsky im Wiener Kaffeehaus klingen, eines ist gewiss: Nicht radikal, doch deutlich, manchmal bodenständig, manchmal utopistisch, aber immer voller Spielfreude zersetzen sie die Tiroler Volksmusik mit lieblichen und avantgardistischen Einfällen und einem professionellen Gespür für den Erfolg zu einer Hommage an den pfiffigen Humor des Bauern in der Grossstadt.

Die Knödel sind zurück 

Catherine Aglibut: Violine
Margret Köll: Tripelharfe
Alexandra Dienz: Kontrabass
Michael Öttl: Gitarre
Walter Seebacher: Klarinette, Hackbrett
Andreas Lackner: Trompete, Flügelhorn, Hackbrett, Glockenspiel
Charlie Fischer: Haimophon, Hölzernes Glachter, Weinflaschen, Hackbrett, Glockenspiel, Drum-Set
Christof Dienz: Fagott, Zither

Nach 17 Jahren Pause melden sich die Pioniere der Neuen Volksmusik mit einem Video zurück. Live-Auftritte gibt es im Juli, ein neues Album ist für 2019 in Planung die knödel Dass Volksmusik weder kitschig noch verstaubt sein muss, hat die Tiroler Band Die Knödel in den 90er-Jahren konsequent vorgemacht. Mit traditionellen Instrumenten, aber wohltuenden Anleihen von Jazz bis zur Kammermusik verkörperte die Formation geradezu exemplarisch einen Zugang, der für frischen Wind sorgte, ohne auch nur ansatzweise prätentiös zu wirken. Dass die Knödel-Stücke bis heute gerne zur Untermalung von Filmsequenzen eingesetzt werden, zeugt von den filmischen Qualitäten, die den Kompositionen von Fagottist und Mastermind Christof Dienz innewohnen.
Nach 17 Jahren Pause melden sich Die Knödel nun mit einem am Landeskonservatorium Innsbruck gefilmten Video zurück. Und zwar fast in Originalbesetzung, nur eine Geige wird durch Schlagwerk ersetzt. Das Videocomeback soll dabei nur der Anfang sein: Wieder auf der Bühne wird man die Band am 26. Juli im Rahmen des Glatt-&-Verkehrt-Festivals in Krems erleben können. Danach sind für 27. und 29. Juli Auftritte bei Stummer Schrei in Stumm im Zillertal geplant. Im Herbst liefern Die Knödel den Soundtrack für den Film "Das Wunder von Wörgl",

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