treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * TREIBHAUS- KATASTROPHENFONDS

das treibhaus, ansteckend wie es ist, hat schon wieder die höchststrafe ausgefaßt - es wurde ein betretungsverbot verhängt // bis wann? wer weiß. // damit nicht schon wieder jene auf der strecke bleiben, die zum vierten mal unschuldig ein berufsverbot bekommen haben, hat das treibhaus wiederum beschlossen, den prekären licht & tontechnikern die jobs für die wir sie engagiert haben, auch zu bezahlen. und den musikern einen gutteil der vereinbarten gage. quasi lohnfortzahlung im lockdownfall - egal welche hilfeleistungen wir bekommen. // wir vertrauen auf die solidarität unseres publikums. bleibt uns gewogen und helft mit, damits nach dem winterschlaf ein frohes erwachen geben kann - SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 *

i CANZONiERE GRECANICO SALENTiNO ::: LEIDER ABGESAGT. SCH... VIRUS.

Der Traum aus Lecce - sie erfinden süditalienischen Pizzica Musik- und Tanztraditionen für ein globales Publikum neu
Sie sind  vom südlichsten Zipfel des Stiefels & seit 40 Jahren! das traditionelle Musikensemble Italiens schlechthin. Obwohl sie die «New York Times» ganz zurecht als einen «Wirbelsturm » bezeichnet hat, sind die  Canzoniere  ein Fels in der Brandung der aktuellen Weltmusikszene.

2015 feierte die Formation ihr 40jähriges Bestehen; die Leitung ging 2007 mit Mauro Durante bereits in die zweite Generation über. Die sieben Musikerinnen und Musiker distanzieren sich jedoch streng von jeglicher Nostalgie. Und wer sie einmal live erlebt hat, kann bezeugen, dass es sich um das pure Gegenteil einer musealen Erscheinung handelt, auch wenn die Musik, die sie spielen, auf eine jahrhundertelange Tradition zurückgeht. In ihrer Heimat, der Provinz Salento am südlichsten Absatz des italienischen Stiefels, in der es als Relikt aus dem Mittelalter noch einige griechische Sprachinseln gibt, ist die Pizzica beheimatet, ein furioser, immer schneller werdender Tanz. Er soll einem alten Heilungsbrauch entspringen, bei dem die von einer Spinne gebissene («pizzicato») Person derart wild tanzt, dass sie die Gifte aus dem Körper vertreibt. Unbestritten ist, dass die Pizzica bis heute das Publikum in einen wahren Taumel versetzt!

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