treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * TREIBHAUS- KATASTROPHENFONDS

das treibhaus, ansteckend wie es ist, hat schon wieder die höchststrafe ausgefaßt - es wurde ein betretungsverbot verhängt // bis wann? wer weiß. // damit nicht schon wieder jene auf der strecke bleiben, die zum vierten mal unschuldig ein berufsverbot bekommen haben, hat das treibhaus wiederum beschlossen, den prekären licht & tontechnikern die jobs für die wir sie engagiert haben, auch zu bezahlen. und den musikern einen gutteil der vereinbarten gage. quasi lohnfortzahlung im lockdownfall - egal welche hilfeleistungen wir bekommen. // wir vertrauen auf die solidarität unseres publikums. bleibt uns gewogen und helft mit, damits nach dem winterschlaf ein frohes erwachen geben kann - SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 *

CHRISTOPH & LOLLO. OHNE GENIERER - MITTEN INS HIRN. LIEDERLICHE LIEDER

Wie ist eigentlich die aktuelle Lage auf unserem Lieblingsplaneten Erde? Christoph & Lollo haben sich das genau angeschaut und wenig Grund für gute Laune gefunden: Umweltkatastrophen, fortschreitende Verblödung, bösartige Internetdeppen, von der Politik durchgefütterte Boulevardmedien, überall dumme alte Männer an der Macht, durchgeknallte Verschwörungstheorien, giftige Zimmerpflanzen, Fenchelrohkost – es ist wirklich furchtbar. Aber deswegen den Humor verlieren? Sicher nicht. Christoph & Lollo machen daraus lieber neue Lieder und gehen auf Tour. Rotzfreche Abende, skurrile Dialoge, hoher Improvisationsgrad und sehr böse, sehr lustige Lieder mit Inhalt. Dargeboten mit Gitarre, Klavier und der nötigen Portion Respektlosigkeit. Ohne Genierer. Mitten ins Hirn.

Für ihr im Oktober 2018 erschienenes  Album „Mitten ins Hirn“ haben sich Christoph & Lollo in der Welt umgesehen und wenig Grund für gute Laune, aber viel Anlass für Humor gefunden: das Versagen der Politik, Verschwörungstheorien, ahnungslose Hipster, die Folgen der Bologna-Reformen für das Bildungswesen, das Problem Mann und wütende Emojis. Sie richten ihren Blick in schallgedämpfte Keller, in leere Kinderzimmer und in die Twitteraccounts der Rechtschaffenen.

Die Lieder von Christoph & Lollo zielen nie aufs Herz oder auf den Bauch. Ihre Lieder sorgen nie dafür, dass der Hörer sich entspannt zurückgelehnt berieseln lässt. Getanzt wird hier selten. Geschmust nie. Christoph & Lollo wenden sich immer direkt an den Intellekt ihrer Hörerschaft, manchmal klug und ernst, dann eher spöttisch und ein bisserl blöd, aber immer mit Blick auf das eine Ziel: Die Wirklichkeit durch Überzeichnung kenntlich zu machen. Darum haben sie ihr neues Album auch „Mitten ins Hirn“ genannt.

Die Texte von Christoph & Lollos Liedern sind länger als jene von Gangsterrappern, sie sind härter und böser. Die beiden Unruhestifter aus Wien nehmen nichts ernst außer dem Recht ihres Publikums auf würdevolle Unterhaltung. Darin sind sie einzigartig. Oder kennen Sie andere Musiker, deren Texte vom Anwalt von Karl-Heinz Grasser vor Gericht vorgelesen werden? Kennen Sie andere Bands, die aus sperrigen Themen wie „politische Inserate in Boulevardmedien“ Internethits mit Hunderttausenden Klicks macht? Gibt es eigentlich sonst wen im Musik- oder Humorbereich, der seit Jahren jedem, der es verdient, mit dem salzbestreuten Finger in die Wunde fährt und dabei immer beim Thema bleibt, ohne Rücksicht auf Verluste, zum Gaudium des Publikums und zum Entsetzen der Betroffenen? Na? Eben.

Für ihre unverkennbare Art, inhaltlich stets am Punkt zu sein und mit giftigem Spott den Nagel derart auf den Kopf zu prügeln, dass er beim ersten Refrain versenkt ist, wurden Christoph & Lollo mit dem begehrten Salzburger Stier ausgezeichnet.

Die Lieder von „Mitten ins Hirn“ sind ab Herbst 2018 da und sie werden es bleiben. Christoph & Lollo werden sie landauf landab auf Bühnen singen, gebettet in spontan gestaltete Abende die von improvisierten absurden Gesprächen getragen werden und einer Haltung, welche die geltenden Konventionen sowohl des Musik- als auch des Kabarettbusiness entblößt und obsolet macht.

PRESSE

„Absurd, politisch, bitterböse und liebenswert-charmant.“ (Passauer Neue Presse)
„Kaum jemand beherrscht die spontane Zusammenführung von tragisch-komischen Geschichten, abgründigem Humor und Protestliedern so perfekt.“
(Jurybegründung Salzburger Stier)
„Des is ma ollas zu intellektuell“ (Peter Rapp)

X