treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

AM RAND DeS CHRISTKINDLMARKTS & JENSEITS DES GLÜHWEINÄQUATORS

ab 1.12.22 gibts den neuen TREIBHAUS•KONZERTPASS winter&frühjahr um 44€30 - im treibhaus und online auch. // ab 1.12. gibts den KARTENVORVERKAUF auch wieder im treibhaus an der bar (tägl von 16 bis 1uhr) - und endlich gibts KULTUR*GUT*SCHEINE zum verschenken - um 25€ und um 50€ - die gibts aber nur im treibhaus!

DIE KNŒDEL: DER AUFSCHNAITER. ein ba-rockes DOKU-DRAMA

Benedikt Anton Aufschnaiter war ein Kitzbühler Barockkomponist, der von Kitzbühel über Wien nach Passau kam und dort am bischöflichen Hof als Kapellmeister und Hofkomponist wirkte. Seine Ehe verlief unglücklich, sodass seine Frau, Maria Barbara von Salla, einen Brief an den Bischof schrieb mit der Bitte die Ehe zu annullieren, allerdings vergeblich. Das Leben Aufschnaiters und die Beziehung zu seiner Frau ist Inhalt eines musikalischen Dokudramas, das Christof Dienz, ebenfalls aus Kitzbühel und Komponist, verton hat. Christof Dienz hat eine Art Mashup aus seiner Musik und der von Aufschnaiter produziert. Die barocke Musik Aufschnaiters und die Musik von Dienz, gespielt vom Ensemble Die Knoedel, vermengt sich zu einem Ganzen, sie stehen sich gegenüber, sie werden überlagert, es gibt harte Brüche und ineinander fliessende Momente. Dargestellt wird Aufschnaiter vom Tiroler Schauspieler, Harald Windisch, wohlbekannt aus Film und Fernsehen. Aufschnaiters Frau, von Salla, wird von Anna Hauf verkörpert, eine Sängerin aus Wien, die sich vor allem in der zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht hat. Das Libretto stammt vom Tiroler Lyriker und Schriftsteller Christoph W. Bauer, Regie führt Thomas Gassner, ebenfalls Tiroler und mit seinem Ensemble Feinripp weit über die Landesgrenzen bekannt. Die Idee zu dieser Produktion stammt vom Aufschnaiter-Experten und -Forscher Hans Gasteiger.

Mitwirkende:
„Knödel, Nocken, Nudeln, Plenten, das sind die vier Tiroler Elementen“

Benedikt Anton Aufschnaiter – Harald Windisch
Maria Barbara von Salla – Anna Hauf
Musik – Christof Dienz
Libretto – Christoph W. Bauer
Regie – Thomas Gassner
Idee – Hans Gasteiger
Ensemble Die Knoedel:
Catherine Aglibut – Violine
Margret Köll – Tripelharfe
Alexandra Dienz – Kontrabass
Walter Seebacher – Klarinette, Hackbrett
Andreas Lackner – Trompete, Glockenspiel
Michael Öttl – Gitarre
Charlie Fischer –Pauken, Haimophon
Christof Dienz – Komposition, Fagott, Zither

Die Knödel / Knoedel

Ein urtümlich tirolerisches Instrumentarium für eine erfrischend freche Musikwelt. Aufgewachsen mit der altbewährten Volksliedform bewegen sich die acht MusikerInnen kompromisslos in den verschiedenen Musikstilen unseres Jahrhunderts. Die hauptsächlich vom Fagottisten Christof Dienz komponierten Stücke liegen so quer und genau im Trend der zeitgemässen Volksmusik, dass ein Weghören schier unmöglich wird.
Ob Die Knödel nun nach Bauer-Jazz im Rokokosaal oder nach Stravinsky im Wiener Kaffeehaus klingen, eines ist gewiss: Nicht radikal, doch deutlich, manchmal bodenständig, manchmal utopistisch, aber immer voller Spielfreude zersetzen sie die Tiroler Volksmusik mit lieblichen und avantgardistischen Einfällen und einem professionellen Gespür für den Erfolg zu einer Hommage an den pfiffigen Humor des Bauern in der Grossstadt.

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