„Miles hat uns gelehrt, furchtlos zu sein, Unvollkommenheit zu umarmen, dem Moment zu vertrauen“, sagt Jowee. sMiLes führt dieses Vermächtnis weiter: als Reise voll Freude, Improvisation und grenzenloser Kreativität

Miles Davis hat nicht einfach Musik gespielt – er hat sie verändert. Ein revolutionärer Klang, ein Grenzgänger, ein Regelbrecher. Jowee Omicil, auch bekannt als Mr. BasH!, trägt genau diesen Geist in sich. Doch sein neues Album sMiLes (VÖ: 11.11.2025) ist keine klassische Hommage. Keine Coverversionen, keine Nachahmung – sondern die Frage: Was kommt als Nächstes?
Jowee Omicil lässt sich in kein Genre pressen. Mit Saxophonen, Klarinetten, Flöten, Pocket Trumpet, Rhodes und Stimme wird jedes Instrument zum Werkzeug grenzenloser Kreativität. Sein Sound bewegt sich mühelos zwischen afro-haitianischen Rhythmen, Jazz, Hip-Hop, Afrobeat und darüber hinaus – stets geleitet von seiner Philosophie: Trust the note. Er begibt sich auf unbekanntes Terrain. Sein Kompass? Risiko, Groove und spontane Magie. sMiLes ist eine Feier der Freiheit in jeder einzelnen Note. Von Cap-Haïtien bis zur 52nd Street, von den Vodou-Trommeln Haitis bis zu den kosmischen Improvisationen einer offenen Jam-Session – jeder Track wird zu einem eigenen Universum: einzigartig, lebendig und unvorhersehbar. In seinen Live-Performances erweckt Jowee Omicil das Album zum Leben und schafft immersive Erlebnisse, in denen jede Note eine Entdeckung und jeder Moment eine Überraschung ist.
„Miles hat uns gelehrt, furchtlos zu sein, Unvollkommenheit zu umarmen und dem Moment zu vertrauen“, sagt Jowee. sMiLes führt dieses Vermächtnis weiter – als Reise voller Freude, Improvisation und reiner musikalischer Vorstellungskraft.
Geboren in Montreal als Sohn haitianischer Eltern, führte Jowee Omicils musikalischer Weg von den Kirchen seines Vaters über das Berklee College of Music bis auf die Straßen von New York. Er arbeitete mit Legenden wie Tony Allen, Roy Hargrove und André 3000 zusammen, moderierte Quincy Jones’ 85. Geburtstagsfeier in Montreux und spielte eine Hauptrolle in Damien Chazelles Netflix-Serie The Eddy.
Mit sMiLes lädt Jowee Omicil die Hörer:innen in eine Welt ein, in der Genres sich auflösen, Kulturen aufeinandertreffen und Musik zu einem Akt der Befreiung wird.
Jowee Omicil ist ein unermüdlicher Grenzgänger, der immer wieder neue musikalische Welten erkundet. Keine Kategorie wird diesem Ausnahmekünstler gerecht – ein Saxophonist, Sänger, Pianist und Visionär, der sich von seinen haitianischen Wurzeln inspirieren lässt, um Musik zu schaffen, die nach Freiheit schmeckt und von einem mystischen Hauch aus Rebellion und Erinnerung getragen wird.
Geboren in Montréal als Sohn haitianischer Eltern, verbindet Jowee Omicil in seiner Musik seine Herkunft, Begegnungen, Reisen und Entdeckungen zu einem einzigartigen Ausdruck von Neugier und Authentizität. Voller Energie und Lebensfreude ist Jowee ein leidenschaftlicher Entertainer, der mit seinen Melodien und Grooves das Publikum begeistert. Seine Musik vereint die Freiheit des Jazz, die Tiefe des Gospels und pulsierende Beats, die überraschen, erfrischen und Kraft schenken – ein echter Energieschub für die Seele. Sein aktuelles Album, Spiritual Healing: Bwa Kayiman Freedom Suite, ist inspiriert von der Vodou-Zeremonie des Bois Caïman von 1791, einem historischen Wendepunkt, der den haitianischen Sklavenaufstand und den Weg zur Unabhängigkeit einläutete. Diese unbändige Sehnsucht nach Freiheit bringt Jowee mit beeindruckender Virtuosität und grenzenloser Großzügigkeit auf die Bühne – eine elektrisierende Verbindung, die das Publikum mitreißt und inspiriert - sein Geheimrezept: kein Konzert gleicht dem anderen, so ist jedes eine eigene Premiere für sich selbst. Von den Kirchenbänken seines Vaters über das Berklee College bis zu den Straßen New Yorks – Jowees musikalischer Weg wurde von Legenden wie Ornette Coleman und Roy Hargrove geprägt. Er hat mit Größen wie Tony Allen, Marcus Miller und André 3000 gearbeitet, war Master of Ceremony bei Quincy Jones' 85. Geburtstag in Montreux und spielte eine Rolle in Damien Chazelles Netflix-Serie The Eddy. Jowee Omicil ist ein echter Visionär, der seine Musik als Brücke zwischen Kulturen, Menschen und Emotionen versteht – und jedes Konzert zu einer Reise in eine Welt voller Freiheit und Überraschungen macht.
Kann jemand, der im westlichen Wertekanon groß geworden ist, diese auf der Schnittstelle zwischen Sklaverei, Armut und der Sehnsucht nach Freiheit mühsam ausbalancierte Welt überhaupt verstehen, an die Jowee Omicil erinnern will? Dem prosaischen Infotext zufolge fasste der in Paris lebende, kanadisch-haitianische Multiinstrumentalist inmitten der Coronapandemie den Entschluss, seinen Vorfahren ein klingendes Denkmal zu setzen. Der 46-Jährige, der von Ornette Coleman lernte und in Roy Hargroves Band RH Factor spielte, benutzt für seine „Freedom Suite“ alles, was weht, bläst und rumpelt: Sopran-, Alt- und Tenorsaxofone, diverse Holzblasinstrumente, Klarinetten, Piccoloflöten und Kornette, von Keyboards, Percussion und Bass umschwirrt. So wächst aus 21 Sätzen voller haitianischer Voodoomystik behutsam ein Kunstwerk empor, das die spirituelle Macht eines langen, intensiven Exorzismus besitzt. Omicil will die Erde auf diese Weise von ihrer schlechten Atmosphäre reinigen. Eine berauschende, womöglich heilende Erfahrung für alle jene, die noch nicht verlernt haben, geduldig zuzuhören.
Wie der Glanz der Sterne, deren Leuchtkraft uns Lichtjahre später als leuchtende Punkte am Nachthimmel erreicht, gelingt es Omicil, die Geschichte der Befreiung von einem fernen Ereignis aus der Vergangenheit in ein musikalisches Glimmen und Pulsieren zu transzendieren. Denn wie Albert Ayler, erdigster aller US-Saxofonisten des Spirituellen Jazz, weiß auch der kanadische Künstler Jowee Omicil: Musik ist die heilende Kraft des Universums.
Mal scheinen die Töne hell zu singen und zu tanzen, dann wiederum zu grübeln und zu fragen, in „Lament 4 Ayiti“ wiederum betet Omicil mit seinem Saxofon wie einst John Coltrane auf seinem Meisterwerk „A Love Supreme“ (1964). „Spiritual Healing: Bwa Kayiman Freedom Suite“ ist das sicherlich ambitionierteste Werk von Jowee Omicil.