Grenzklang ist ein transkulturelles Musikensemble an der Universität Mozarteum in Innsbruck. Es vereint Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher Herkunft, die in Tirol leben, mit Studierenden des Mozarteums.

Das Ensemble Grenzklang ist ein inter- und transkulturelles Projekt am Department Musikpädagogik Innsbruck / Zentrum für chorpädagogische Forschung und Praxis (ZECHOF) der Universität Mozarteum Salzburg. Es wurde 2020 von Heike Henning in Innsbruck ins Leben gerufen und seither von ihr kontinuierlich weiterentwickelt und künstlerisch geleitet.
In seinen Performances bringt das Ensemble Grenzklang unterschiedliche musikalische Welten miteinander in Beziehung. Es vereint Musikerinnen und Musiker verschiedenster Herkunft, die in Tirol leben, ebenso wie Studierende des Mozarteums. Gemeinsam erarbeiten sie auf ganz unterschiedlichen Instrumenten ein gemeinsames Repertoire. Das Ensemble steht dabei allen Instrumenten offen – etwa westlichen, persischen, afrikanischen oder arabischen.
Ziel des Projekts ist es einerseits, die Vielfalt musikalischer und kultureller Traditionen instrumental und gesanglich hörbar zu machen, andererseits aber auch, im gemeinsamen Musizieren Neues und Verbindendes entstehen zu lassen. Im transkulturellen Dialog werden kreative klangliche Ausdrucksformen ebenso erkundet wie verbindende musikalische Elemente. So werden unterschiedliche Musikrichtungen und Traditionen in einen lebendigen Austausch gebracht, Instrumente und Klangwelten aus verschiedenen Regionen der Welt zusammengeführt und Menschen über die Musik miteinander verbunden.
Grenzklang soll dazu beitragen, kulturelle Vielfalt zu fördern, als Ressource zu betrachten und diese in Tirol sichtbarer zu machen.
Die Konzertreihe „Echos der Vielfalt – Musik der Welten in Tirol“ versteht sich als Beitrag zur Integration von ethnischen, sprachlichen und kulturellen Minderheiten in Tirol und als offene Plattform für kulturelle Vielfalt. Musik wird als grundlegendes, verbindendes und bereicherndes Element in jeder Kultur verstanden. Sie ist Teil der Identität von Menschen, vermittelt „Heimat“ und wird in vielen Lebenszusammenhängen „gebraucht“.
Die Konzertreihe entstand infolge einer musikalischen Feldforschung zum Thema „Musik der Minderheiten in Tirol“, in den Sommersemestern 2004 und 2005 durchgeführt von der Universität Mozarteum (Dr. Thomas Nußbaumer) und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Prof.in Dr.in Ursula Hemetek / Prof.in Dr.in Gerlinde Haid). Für die Planung und Organisation verantwortlich sind Dr. Thomas Nußbaumer, Martina Loth MA BA (Haus der Begegnung, Diözese Innsbruck) und Michael Haupt (Initiative Minderheiten Tirol).
Jeden Freitag öffnet sich das Treibhaus: macht hoch die Tür - die Tor machts weit:
und heißt das junge Volk willkommen. Ja, kommt, übt euch im Ausgehen, aber auch in Regeln der gegenseitigen Hochachtung, übt Gelassenheit (im Treibhausareal gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen) und verkürzt das Schwarmgehabe. Hört euch im Treibhaus um: findet, wie dort die Musik daheim ist, mit lauten aber auch mit leisen Tönen. Lernt Rauschdisziplin & probiert es ohne zerschlagenes Porzellan, ohne ge- und erbrochene Bierkrüge. Versucht es mit Musik als Einstiegsdroge ins Erwachsen-werden! Die ist Lebensmittel für die Seele! Kommt, macht die Ohren auf & erlebt, was sich im Keller abspielt, was die Musik mit euch macht - was der Frühling mit den Kirschbäumen macht. Das Treibhaus widmet euch die Frei:tage samt einer exquisiten Konzertreihe im Keller, bei freiem Eintritt - damit niemand eine Ausrede braucht. Glaubtses: Feiern geht mit Musik besser & vor allem: Sinn stiftend. Zusammenfassend: seid solidarisch, bildet Banden (englisch: Bands). Und *lassts eich nix gfalln!*(nkp)
