treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet alltäglich von 16:00 bis Sperrstund ist.

DANÇAS OCULTAS. VIER MAGISCHE AKKORDEONS // FERNWEH: PORTUGAL

Hinter dem Namen Danças Ocultas verbergen sich vier Akkordeonisten aus Agueda in der Nähe von Porto, die zu den innovativsten und spannendsten Vertretern zeitgenössischer Klänge aus Portugal gehören. Seit bald 35 Jahren erobern sie die internationalen Bühnen mit einem beim ersten Hinhören unspektakulären Konzept: ruhig, lyrisch, mehr oder minder traditionell, mit nur vier diatonischen Akkordeons. Der Name des Quartetts hat nichts mit esoterischen Welten zu tun sondern weist darauf hin, dass die vier Musik für Tänze spielen, die erst noch erfunden werden müssen. Der berühmte Fado spielt eine untergeordnete Rolle, eher nehmen sie die traditionelle dörfliche Musik, Tango Nuevo und die Kammermusik z.B. des russischen Terem Quartetts als Basis für ihre Erkundungen. Sie halten weder akkordeonistische Schnelligkeitswettbewerbe ab noch spielen sie reine Volksmusik. Am ehesten lässt sich ihre zeitlose Kunstmusik wohl als impressionistischer Folk bezeichnen: minimalistische, tiefgründige Klanggemälde voll unerwarteter Wendungen und erhabener Melancholie. Sehr spezielle Musik, in die man gar nicht anders kann als hineinzukippen.
Die Band wurde gefördert von Gabriel Gomes, dem Akkordeonisten der portugiesischen Weltmusikpioniere Madredeus. Er hat die vier motiviert, ihre eigene faszinierende Klangwelt ganz auszuschöpfen. Die Zusammenarbeit mit dem Choreographen Paulo Ribeiro und Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals haben Danças Ocultas mittlerweile weit über Portugal hinaus bekannt gemacht. In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Kooperationen mit befreundeten KünstlerInnen und Orchestern: Die EP Arco erschien 2014 und ist das Resultat der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der jungen brasilianischen Sängerin und Cellistin Dom la Nena, und das 25 jährige Bühnenjubiläum feierte das Ensemble 2015 mit zahlreichen Auftritten mit dem Orchestra  Filarmonia das Beiras und dem Album Amplitude. 2015 war auch das Jahr der ersten Chinatournee von Dancas Ocultas, und einem erfolgreichen Auftritt bei der kanadischen Kulturbörse Le Rideau 2016 folgte 2018 die erste Kanada-Tournee des Ensembles. Ebenfalls 2018 erschien das neue Album dentro desse mar, aufgenommen in Rio de Janeiro und koproduziert vom weltbekannten brasilianischen Cellisten und Arrangeur Jaques Morelenbaum. Das mit Spannung erwartete zehnten Album Inspirar, diesmal produziert von Gabriel Gomes, erschien im Mai 2025 und schaffte es prompt in die Top 10 der European World Music Charts..

Artur Fernandes – Diatonisches Akkordeon
Francisco Miguel – Diatonisches Akkordeon
Filipe Cal – Diatonisches Akkordeon
Filipe Ricardo – Diatonisches Akkordeon

PRESSE

Nicht nur wegen des brillanten Zusammenspiels der vier Akkordeonisten, sondern auch wegen der phänomenalen Arrangements von Jacques Morelenbaum ist das Album ein absolutes Muss für jeden Folkliebhaber!“
Rootstime, Dentro Desse Mar, BE 

„Magisch und tiefgründig, lyrisch und beseelt. (…) Musik vom Rande Europas, bei der einem das Herz aufgeht! (…) eine betörende Welt inspirierter Interaktion, emotionaler Momente und ausgelassener Tänze.“
Bayerischer Rundfunk, Susanne Schmerda über Dentro Desse Mar, DE

„Das Quartett Danças Ocultas hat es längst geschafft, aus dem Kreis der Liebhaber des Akkordeons zu schlüpfen und die grosse Bühne zu bespielen. Dafür ist ‘Amplitude’ das beste Beispiel.”
JazzThing, DE, Amplitude

„Amplitude“ ist ein gewaltiges Album, bei dem einem das Herz aufgeht.“
Sound&Image, DE, Amplitude

„Das Quartett aus der Nähe von Porto zelebriert portugiesische Melancholie. … Sie lassen mit ihren feinen und leisen, präzisen bis schwelgerischen Arrangements Bilder entstehen, die die Zuhörer mit auf eine Reise zu Landschaften im Morgennebel und leichtfüssig tanzenden Gestalten nehmen … auf eine Reise jedenfalls in die eigene, inspirierte Gedankenwelt. Danças Ocultas richten sich mit ihren Kompositionen an ein Publikum, das auserlesene Kammermusik liebt.“
Akkordeonmagazin, DE

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