
Eine Zusammenarbeit der besonderen (Wiener-) Art entsteht, wenn sich DIE STROTTERN und die JAZZWERKSTATT WIEN zusammentun. Nach Innsbruck kommen sie mit ihrem aktuellen dritten Album “Sieben Zwetschken” im Gepäck. Die Strottern alias Klemens Lendl und David Müller feiern heuer ihr 30jähriges Jubiläum. Sie spielen und singen „unter größtmöglicher Aussparung von Larmoyanz und Weinseligkeit, dafür aber unter reichlicher Beigabe von wertvoller Poesie und galanter Melodie (Samir Köck, Die Presse)“ und haben damit dem Wienerlied neues Leben eingehaucht. Die JazzWerkstatt Wien wurde 2004 gegründet und ist seither Inspiration und Wegbegleiter für viele Musiker:innen und Komponist:innen. Aus diesem kreativen Kollektiv haben sich sieben Musiker mit den Strottern zusammengetan, um ein virtuoses Gesamtkunstwerk zu gestalten. Auf dem Album “Sieben Zwetschken” finden sich Texte von bewährten Kräften der Wienerliedszene wie Karl Stirner und Christian Tesak, aber auch von Teresa Präauer und Lukas Meschik. „Das Ergebnis dieser „Radikalchirurgie“ ist ein völlig neu empfundenes Wienerlied, das sich nicht als zuckerlrosa Raunz- und Schmachtfetzen im Schmalzfass suhlt, sondern ein elegantes bis existentialistisches Klangkleid trägt, auf dem Jazz, Reggae, Funk, Freejazz und Weltmusik leuchten. Grandios!“ (Kronen Zeitung).
„Sieben Zwetschken“ ist eine Einladung zu leisen Zwischentönen, zum nachdenklichen Mitgrooven und leidenschaftlichen Mitwundern über den Zustand der Welt. Intelligenter Schmäh trifft leiwande Spielfreude, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins tanzt einen holpertatschigen Walzer mit komplexen Songstrukturen. Dabei hört man den Aufnahmen an, wie gern sich hier neun Menschen haben und wie viel Freude es ihnen macht, gemeinsam zu musizieren. Es taugt ihnen – das taugt uns. Grundregel dieser Kunst ist Gleichberechtigung, bei der jeder nach seiner Fasson glänzen darf, aber niemand sich deppert in den Vordergrund spielen muss.
Und hat jemand gerade nichts zu tun, scheint es, als würde man das Lächeln des Pausierenden hören können.
Klemens Lendl: Violine, Gesang
David Müller: Gitarre, Gesang
Clemens Salesny: Saxophon, Bassklarinette
Martin Eberle: Trompete, Flügelhorn
Martin Ptak: Posaune
Peter Rom: Gitarre
Clemens Wenger: Piano, Keys
Bernd Satzinger: Bass
Lucas König: Schlagzeug