treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. innsbrucker winterspiele: statt milch & honig - (heißes) wasser & brot.

das gesundheitsministerium konnten wir überzeugen. doch LH platter hat entgegen der bundesverordnung im landesgesetzbaltt für tirol kundgemacht, daß bei veranstaltungen das verabreichen von speisen & der ausschank von getränken untersagt ist. ohne begründung wurde uns durch eine botin das landesgesetzblatt für tirol zugestellt. sie hat immerhin mit der achsel gezuckt. bei der entscheidung entweder wirtshaus oder kulturzentrum haben wir uns für die kultur entschieden. so finden die 3. innsbrucker winterspiele statt, auch wenn unser größter subventionsgeber im verordnungsweg und ohne virologische erklärung von heute auf morgen verboten worden ist. wir dürfen zwar nicht aus-schenken: aber wir ver-schenken, bis man uns auch das verbietet. es wird nicht wie versprochen milch und honig fließen, aber schwarzbrot und heisses wasser wirds geben. sprich brot und tee. glühweingewürz gestiftet von der kurzarbeitenden weiberwirtschaft. dazu bio - äpfel aus aus mals/kortsch. an apple a day keeps the virus away. man muß es sich selber holen. weil verabreichen dürfen wir nix. •••• alles wird gut. keep distance - wash hands - stay human.

DIE WEIBERWIRTSCHAFT IST TOT•LANG LEBE DIE WEIBERWIRTSCHAFT•BITTE•DANKE

die weiberwirtschaft mußten wir schließen. die küche bleibt kalt. bleibt wenigstens ihr uns gewogen: stärkt eure immunkräfte bei den mutmachenden veranstaltungen der winterspiele an der frischen luft , impft das treibhaus mit eurer solidarität. spendenkonto 3. innsbrucker winterspiele - IBAN: AT75 20503 03352791960

VINZENZ STERGIN

Die Presse zu STERGIN & BETTS:

Recently featured on BBC6 Music's Tom Robinson Show „Mixtape“: "A wild, rough and loud storm of riffs, hooks and melodies." 

Stergin hat in den letzten Jahren schon die verschiedensten Sounds kreiert. Mit seiner neuen Single scheint er angekommen zu sein" (Robert Rotifer – FM4 Heartbeat)

"Producer, composer & songwriter Stergin has cemented his importance on London's alt-pop meets alt-rock scene by way of various creative and increasingly mad video concepts." (Tiffany Daniels – Drunken Werewolf Magazine)

“Unbelievable. Stergin has set my NY Times column to music. In 1 day. It’s good, too!” (David Pogue - New York Times)

"If they come up with more stuff like this we're in for a treat" (Simon Pursehouse - Sentric Music Podcast)

Nachdem Stergin in Innsbrucker an der Universität Mozarteum Klarinette und Gitarre studiert hatte, wollte er erst mal raus aus Österreich, raus aus dem beschaulichen Tirol. Seinen Zivildienst leiste er deshalb im Ausland in Amsterdam und in Los Angeles. Der eigentliche Plan, sich anschließend als Musiker in Los Angeles niederzulassen, wurde wieder geändert. Richtig warm wurde Stergin nie mit dem Lebensgefühl in Kalifornien. „Zu viel Plastik“ sagt er heute darüber. Also doch Europa, doch London. Dort war ihm ein Kompositionsstudium in Aussicht gestellt worden, das er dann auch am renommierten Trinity College of Music in London wahrnahm. Das war 2006, inzwischen lebt er das siebte Jahr in London. 

London, als die kreative und kulturelle Metropole, ist für jeden frei schaffenden Künstler Fluch und Segen zugleich. In Europa gibt es nirgendwo mehr kreative Freigeister als in der englischen Hauptstadt. Das ist auf der einen Seite sehr befruchtend und inspirierend, auf der anderen gibt es in London aber auch wahnsinnig viel Konkurrenz. Als einzelner aus der Masse heraus zu stechen, ist unglaublich fordernd. Stergin blieb trotzdem in London, weil sich für ihn dort die Möglichkeit bot, Neues zu probieren. Er konnte in den Feldern Komposition, Perfomance Art, Songwriting, Filmmusik und vielen anderen tätig sein und seinen eigenen künstlerischen Horizont erweitern. Dafür nahm er in Kauf, gerade am Anfang auch finanziell herausfordernde Jahre durchzustehen. Eine der größten Lektionen, die ihm das Leben in London gelehrt haben, so Stergin selbst, sei gewesen, einfach nicht aufzugeben, auch wenn ein Projekt einmal nicht auf Anhieb funktioniert hat.

Inzwischen wurden seine Kompositionen unter anderem beim London International String Quartett Festival oder im Southbank Centre aufgeführt, doch Stergin hat beschlossen, anders weiter zu machen, die eigene Comfort-Zone zu verlassen, sich selbst noch weiter herauszufordern und vor neue Aufgaben zu stellen. Sein aktuell wichtigstes Projekt ist die vierköpfige Formation „Window Farm“, ein Ensemble mit ehemaligen Kommilitonen vom Trinity College. Stergin an Gitarre und Gesang wird von einem Cellisten, einem Geiger und einer Percussionistin begleitet. Nicht nur Besetzung, sondern auch das Songwriting sind einigermaßen ungewöhnlich. Kaum ein Geräusch, das nicht in den Bandsound integriert wird, egal ob Luftballon oder Kinderspielzeug, alles hat Platz im Window Farm Universum.  (Quelle: musicaustria.at)