treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DAS TREIBHAUS HAT OFFEN. AB 16UHR I GÄSTE: FLOH'S JAZZ CASINO, DIE ESSEN AB 19:00

DAS TREIBHAUS SPERRT AUF - ALS LUFTKURORT. TÄGL AB 16UHR . ehrenschutz: die treibhaus-weiberwirtschaft mit ihren musikern, schauspielern, technikern - mit unüblichem empfang und verstecktem theater, untersagter erbauung, verbotener belustigung & geistiger ertüchtigung. an der frischen luft (vormals: open air) - drum: warm anziehen, händewaschen & kämmen nicht vergessen. tischreservierung ist NICHT mehr vorgeschrieben, wir sind kein haubenlokal & wollns auch nicht werden // BITTE/DANKE -- SPENDE // IBAN: AT75 20503 03352791960 //

TAWADROS l MATINIER

Ein Gipfeltreffen der Weltmusik: Der Oudvirtuose aus Ägypten & der AkkordeonZauberer aus Frankreich

Joseph TAWADROS - Oud
Jean-Louis MATINIER - Akkordeon
Ein Gipfeltreffen von führenden Instrumentalisten unserer Zeit. Aus Ägypten kommt der in Australien lebende Oud Virutuose Joseph Tawadros, aus Frankreich Akkordeon Maestro Jean Luis Matinier.
Matinier überwindet scheinbar mühelos die Grenzen zwischen ("imaginärer") Folklore, swingenden Grooves und neo-impressionistischer Innovation. Seine Spielweise ist stark von der Haltung eines europäischen, kammermusikalischen Jazz beeinflußt.
Joseph Tawadros ist von der traditionellen Ägyptischen Musik geprägt und er hat diese Musik in Richtung Jazz und zeitgenössische Spielweisen weiterentwickelt. Er brilliert damit weltweit und hinterlässt überall ein beglücktes Publikum.

Joseph TAWADROS - Oud
Jean-Louis MATINIER - Akkordeon

Die Oud ist so etwas wie die instrumentale Königin des Orients. Aber auch im Jazz taucht diese Kurzhalslaute immer häufiger auf - dank Musikern wie Rabih Abou-Khalil, Anouar Brahem, Dhafer Youssef oder Majid Bekkas. In die Liste der Grenzgänger zwischen arabischer Tradition und westlicher Improvisierter Musik darf nun ein neuer Name aufgenommen werden: Joseph Tawadros. In Kairo geboren und im Alter von drei Jahren mit seiner Familie nach Australien ausgewandert, hat er sich ganz dem kulturellen Brückenschlag gewidmet - ein "crossover", wie es so schön neudeutsch heißt, der bereits in der Familie angelegt war: Tawadros‘ Großvater zählte zu den bekanntesten Oud-Spielern und Komponisten Ägyptens, der Onkel zu den innovativsten Jazztrompetern des Landes.
Joseph Tawadros ist von der traditionellen Ägyptischen Musik geprägt und hat diese in Richtung Jazz und zeitgenössische Spielweisen weiterentwickelt. Seine ausgedehnten Konzerttourneen führten ihn auf die großen Bühnen Amerikas, Europas, Asiens und des mittleren Osten.
Jean-Louis Matinier ist ein vielseitiger, ungewöhnlicher Akkordeonist dessen Repertoire sich ebenso aus zeitgenössischer Musik, wie Jazz, Improvisierter oder Weltmusik zusammen setzt. (Schon vor einigen Jahren hat er seine Virtuosität im Duo mit Renaud-Garcia Fons in der Sargfabrik unter Beweis gestellt.)
Matinier überwindet scheinbar mühelos die Grenzen zwischen (imaginärer) Folklore, swingenden Grooves und neo-impressionistischer Innovation und ist ein unglaublich abenteuerfreudiger und scheuklappenarmer Virtuose auf diesem Instrument.
Tawadros/Matinier - Ein Treffen auf höchstem musikalischem Niveau.



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Dank genialer Großmeister wie dem Libanesen Rabih Abou-Khalil und den Tunesiern Anouar Brahem und Dhafer Youssef hat die arabische Kurzhalslaute Oud längst ihren Platz im internationalen Jazzgeschehen gefunden. Ebenfalls aus dem arabischen Raum stammt Joseph Tawardos, doch tatsächlich lebt der gebürtige Ägypter seit seinem zweiten Lebensjahr in Australien, das musikalisch aber nicht auf ihn abgefärbt hat, wo er aber schon sechs sehr erfolgreiche, orientalisch orientierte CDs veröffentlichte.
Auf seinem Instrument gilt Tawardos längst als Virtuose und als Komponist gelingt es ihm, die ägyptische Tradition nahtlos mit dem zeitgenössischen Jazz zu verbinden.
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Sanftheit der ägyptisch-australische Oud-Meister Tawadros und Akkordeon-Legende Matinier in ihrem melodischen Kontext miteinander umgehen. In seelenvollen Kompositionen verbindet sie eine tiefe emotionale Klanglandschaft mit geradezu feuriger Virtuosität. Noch nie lagen zeitgenössischer Jazz und ägyptische Tradition so dicht beieinander.