treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

NILS LANDGREN

FUNK UNIT: FUNKY ABBA

30 Jahre ist es her, dass ABBA beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson ihren internationalen Durchbruch feierten und mit ihrem kompakten Sound den Disco-Boom prägten. Heute führt Nils Landgren - der mit der Band befreundet und auf mancher Plattenaufnahme damals mitgespielt hat -  den Nachweis, dass ABBA auch ganz anders klingen kann. Mit der Funk Unit lässt er es krachen: Von der souligen Orgel und funky E-Pianos (Jesper Nordenström und Roberto di Gioia) bis zum knurrigen Tieftöner (Lars DK Danielsson) und Rap-Flows von Malcolm Coltrane Price und Nimo, nicht zu vergessen die Bläsersätze und Posaunen-Soli des Meisters, klang die jazzige Funk-Band nie überzeugender.

Nils Landgren wurde 1956 geboren. Aufgewachsen ist er mit der Musik seines Vaters, eines Jazz-Kornettisten und der Kirchenmusik seines Großvaters, eines Pastors. Mit sechs begann er, Schlagzeug zu spielen, mit 13 griff er zur Posaune. 1972 studierte er am Musikkolleg, 1974 an der Musikhochschule, wo er seine Studien 1978 abschloß. Im gleichen Jahr zog er nach Stockholm, um dort als professioneller Posaunist zu arbeiten. Nils spielte in verschiedenen Jazz- und Rockbands, nahm an Studiosessions teil und wurde im Orchestergraben so ziemlich aller Stockholmer Theater gesehen.

1981 bildete Thad Jones in Mailand eine neue Bigband, Nils Landgren war erster Posaunist. Neben anderen waren in der Band auch Jerome Richardson, Sahib Shihab, Benny Bailey und Idrees Suleiman. Nach dem Auseinandergehen dieser Bigband spielte Nils noch weitere zwei Jahre mit Thad Jones in verschiedenen Besetzungen in ganz Europa.
1983 gründete er seine erste (Jazzrock-) Band und nahm 1984 seine erste Platte unter eigenem Namen auf, "Planet Rock". Zwei weitere Alben folgten. Zwischen 1985 und 1987 wirkte Nils im "Play of the Year", SKÂI, als Schauspieler, Sänger, Posaunist und Tänzer in insgesamt in über 360 Aufführungen mit.

1987 brachte er seine vierte Platte auf den Markt: "Miles from Duke", eine Zusammenarbeit mit Schwedens bedeutendstem Komponisten und Arrangeur, Bengt-Arne Wallin.
Das Debüt von Nils Landgren Band Unit kam im November 1992 unter dem Titel "Red Horn" heraus, beteiligt an den Aufnahmen war der legendäre Toningenieur und Produzent Bruce Swedien. Zwischenzeitlich hatte Nils mit zahlreichen schwedischen und internationalen Künstlern gearbeitet, darunter ABBA, Kenny Wheeler, The Crusaders, Joe Sample, Marcus Miller, Bobo Stenson, Palle Danielsson, Brenda Russell, Randy Crawford, Michael Ruff, Warne Marsh, George Russell, Gil Evans, David Murray, Herbie Hancock und Thad Jones.

1994 nahm Landgren die erste Platte mit seiner Funk Unit und special guest' Maceo Parker auf: "Live in Stockholm". Der Mitschnitt (ACT 9223-2) war Nils Landgrens erster internationaler Erfolg über Skandinavien hinaus.

1995 entstand ein ganz besonderes Projekt: "Gotland" (ACT 9226-2). Aufgenommen in zwei Kirchen in Stockholm und Hamburg mit dem polnischenTrompeter Tomasz Stanko und den Organisten Anders Eljas und Claus Bantzer. 1996 wurde Nils Landgren von der WDR Bigband zu den Aufnahmen von BernardPurdies "Soul To Jazz" eingeladen, weiterer Gast war Eddie Harris. Im gleichen Jahr nahm er die zweite CD mit seiner Funk Unit auf: "Paint It Blue", eine Hommage an Cannonball Adderley, Gäste waren neben einem sich revanchierenden Bernard Purdie Michael und Randy Brecker und Airto Moreira. Die Platte wurde im Januar 1997 auch in den USA veröffentlicht. Anschließend ging Nils Landgren auf seine erste umfangreiche Deutschland-Tournee, die er im Herbst fortsetzte. Über 50 Konzerte mit seiner Funk Unit sorgten für Furore. Mitte November 1997 wurde er zum Jazz-Festival nach Peking eingeladen, im Dezember erhielt Mr. Red Horn" für "Paint It Blue" einen deutschen "JAZZ AWARD 1997", seit Januar 1998 ist er Solist der NDR-Bigband.

Neben seiner Vorliebe zur Groove + Funk Musik hat Nils Landgren sich auch immer wieder mit den musikalischen Wurzeln seiner Heimat beschäftigt und imAugust 1997 mit seinem kongenialen Partner, dem Pianisten Esbjörn Svensson(Schwedens "Jazzmusiker des Jahres" 1995 + 1996), im Duo die CD "SwedishFolk Modern" aufgenommen. Im Frühjahr 1998 stellte er diese Musik auch imRahmen einer umfangreichen Tournee (gemeinsam mit THE REAL  GROUP ) einem größeren Publikum vor.

Mit der FUNK UNIT spielte Nils Landgren seit 1992 an die 1.000 Konzerte. Es entstand über die Jahre ein eigenständiger und äußerst kraftvoller Gruppensound. Am 17. Juli 1998 erlebte Mr. Red Horn mit seiner Band im Rahmen der ACT World Jazz Night auf dem Jazzfestival in Montreux einen der Höhepunkte seiner Karriere. There was Absolut Funk in the house ". Die Aufnahme des Konzertes erschien im Oktober 1998 auch auf CD. '"live" in Montreux' ist eine ungemein vitale und authentische Bestandsaufnahme einer der besten Funk-Formationen der Welt und zugleich ein weiterer schillernder Baustein im vielfältigen Künstlermosaik des Nils Landgren.

Als die "tightest band I´ve ever played with" bezeichnet Nils seine Funk Unit. Wer je einen Auftritt der Gruppe erlebt hat, weiß, was Landgren damit meint: Ungemein kompakt ist das Zusammenspiel des Quintetts, es schwingt sich mit bestechender Mühelosigkeit in treibende Rhythmen ein, lässt die Klänge fließen und vorwärtspreschen. Mit einem Wort: Es hat Groove. Bei unzähligen Auftritten von Stockholm über Montreux bis Peking hinterlässt es regelmäßig ein jubelndes Publikum, das sich aber nicht nur daran freuen kann, dass der Rhythmus so gut in die Beine fährt: Landgren, als hochprofilierter Jazz-Instrumentalist, versteht es mit seinen subtil zwischen den Stilen changierenden Soli immer wieder, die ausgelassene Tanzmusik ins Konzertante zu heben.


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NILS LANDGREN.   F U N K Y    A B B A

Nils Landgren gehört nicht nur "längst zur Spitzenklasse der europäischen Jazzposaunisten" (Spiegel), sondern ist außerdem einer der vielseitigsten Künstler, die sich derzeit in der europäischen Jazzszene finden lassen: "Ein musikalischer Enzyklopädist" (FAZ), ein "Flexibilitätswunder" (Jazzthetik), dessen Interessen und Begabungen weit gestreut sind: Ob der Mann mit der rot-lackierten Posaune frenetisch umjubelte Konzerte mit seiner groovigen Funk Unit gibt, als Sänger "hypnotischen Charme" (FAZ) entfaltet, sich im intimen Zusammenspiel mit Esbjörn Svensson der Bearbeitung schwedischer Folksongs widmet, kichenmusikalische Kammermusik oder Big Band-Jazz zelebriert - immer spiegeln sich darin die verschiedenen Seiten derselben Persönlichkeit.                  

Nach fast zwei Jahren selbstverordneter "Funk-Stille", in denen Nils Landgren vornehmlich als Balladensänger und Produzent mit Sentimental Journey (ACT 9409-2) und Rigmor Gustafssons Album I Will Wait For You (ACT 9418-2) beschäftigt war, widmet sich Mr. Red Horn nun wieder mit voller Kraft und Energie seiner Funk Unit, die ganz unbestritten "zu den besten Funk-Bands Europas" (Stereo) zählt.                
Gemeinsam mit seiner "groovenden Truppe", die junge Leute zu Tanz-Ekstasen animiert und die auch von ergrauten Jazz-Snobs ernst genommen wird" (Spiegel),  legt Nils  - genau 30 Jahre nach dem internationalen Durchbruch von ABBA beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson -  eine ganz persönliche Hommage an eine der größten Pop-Bands der Geschichte vor.                

FUNKY ABBA heißt das neue Album - und Nils darf es so nennen, denn seine Freundschaft mit Benny Andersson reicht lange zurück. 25 Jahre ist es jetzt her, dass Benny den blutjungen Nils bat, ihn ins Studio zu begleiten, um den ABBA-Song "Voulez-Vous" mit seinem unverwechselbaren Posaunensound zu unterstützen... Diesmal war es übrigens andersherum:  Benny hat es sich nicht nehmen lassen,  zumindest auf einem Track von FUNKY ABBA selbst mitzuspielen!                

Aber lassen wir Nils Landgren selbst zu Wort kommen:
"Als ich Benny Andersson zum ersten Mal von meinem neuen Projekt erzählte und ihn um seinen Segen für ein Album mit dem Titel FUNKY ABBA bat, da fragte er nur:
‚FUNKY ABBA  - ist das denn möglich?'
‚Ich denke schon', antwortete ich.
‚OK, dann mach es!', meinte Benny mit einem Lächeln auf den Lippen und ich stürzte mich in die Arbeit.
        Der Tatort des Geschehens stand schnell fest: Um sich von den richtigen Schwingungen inspirieren zu lassen, buchten wir das legendäre Polar Studio A, in dem einst alle ABBA Songs entstanden sind. Ich sage es euch, diese alten Mauern haben nichts vergessen von all den großartigen Sachen, die hier einmal produziert worden sind! Was für eine Herausforderung für uns!
Björn und Benny  - danke euch für all diese großartigen Songs! Ob es uns gelungen ist, sie funky klingen zu lassen, entscheidet ihr alle, unsere Freunde da draußen.
       
Versprecht mir nur eins: Habt Spaß dabei - wir hatten ganz sicher welchen!"  




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Der Balladensänger Nils Landgren - Sentimental Journey

Diana Krall, Jane Monheit, Dee Dee Bridgewater oder auch Natalie Cole? Dies sind die Stars einer regelrechten "Standardwelle", die weltweit Furore machen. Was Wunder, gilt doch die Interpretation von allseits bekannten Balladen, die einen Großteil des "Great American Songbook" ausmachen, seit jeher als eine der höchsten Disziplinen im Jazz.

Inmitten dieser erlauchten Damenriege nimmt sich Nils Landgren auf den ersten Blick vielleicht etwas merkwürdig aus. Landgren - ist das nicht dieser Typ mit der knallroten Posaune, der in regelmäßigen Abständen die angesagten Hallen zum Köcheln bringt? Stimmt. Aber der schwedische Jazzposaunist hat weiß Gott mehr zu bieten als beinharten, groovigen Funk. Denn was die Beschäftigung mit Balladen angeht, ist Nils Landgren ein alter Hase. Und gesungen hat Nils praktisch schon, seit er denken kann: "In der Schule mussten wir jeden Tag einen Psalm singen, was allerdings nicht gerade meine Begeisterung für den Gesang geweckt hat," erinnert sich Nils amüsiert. Eine überzeugende Vorstellung in bester James-Brown Manier war es, die dem 18-Jährigen schließlich seinen ersten Plattenvertrag einbrachte. Seitdem hat der Gesang Nils Landgren nie ganz losgelassen, allem Erfolg mit seiner formidablen Band Funk Unit zum Trotz.

Zur großen Überraschung der Branchenkenner entwickelte sich Landgrens 1992 aufgenommenes "Ballads"-Album (ACT 9268-2) auch ohne große Publicity zu einem wahren Selbstläufer. Fast 20.000 verkaufte Exemplare sprechen für sich. In der Jazzsparte gelten solche Umsätze als respektable Erfolge. Nun gibt "Mr. Redhorn" seiner empfindsamen Seite in sich erneut nach und begibt sich wieder auf eine Reise ins Reich der Gefühle. "Sentimental Journey": könnte es einen passenderen Titel geben für ein Album, von jemandem, der praktisch ständig unterwegs ist, nun aber einen Gang zurückschalten möchte? "Die Zeit war einfach reif für diese Platte nach all den hektischen Tourneen in der letzten Zeit", erklärt Nils, "ich mochte schon immer ruhige Songs, in denen Geschichten erzählt werden. Ob mit Worten oder mit einem Instrument, das macht dabei für mich keinen großen Unterschied."

Und von solchen Stories gibt es eine ganze Reihe: "In A Sentimental Mood" atmet ganz den Duktus eines der größten Jazzmusiker überhaupt, Duke Ellington. Kurt Weills "Speak Low" verweist auf den intimen Moment vertrauter Zweisamkeit, "Nature Boy" "My Foolish Heart" und der Titelsong, "Sentimental Journey", gehören zum Standardrepertoire eines jeden Vocalinterpreten im Jazz. Doch auch Pop-Künstler wie Sting haben es Nils Landgren angetan, und mit Country-Größen wie Allison Krauss gibt es offenbar auch keine Berührungsängste: "Fragile" und "Ghost in this House" reihen sich in der Bearbeitung von Landgren nahtlos ein in die Phalanx der Songklassiker, als hätten sie schon immer dazu gehört.

Viel Herzblut ist bei dieser "Sentmental Journey" im Spiel, ein Projekt, bei dem auch das kleinste Detail stimmt. Was mag es Langweiligeres geben als eine Platte, auf der jedes Stück annähernd gleich klingt? Nicht so hier. Jeder Song hat ein ganz eigenständiges Arrangement, steht in seiner Schönheit für sich. Landgren, kein Freund von einfachen Lösungen, wollte sich nicht mit Konfektionsware begnügen. Statt eines herkömmlichen Streichensembles für einen adäquaten Background entschied er sich für das originelle Fleshquartet aus seiner schwedischen Heimat. "Es ist eh schon verdammt schwer, die Ideen, die man permanent im Kopf hat, auch tatsächlich in Klänge umzusetzen", stellt Landgren fest, "aber dass sie dann in der Realität noch viel besser klingen, als ich es mir je in meiner Phantasie hätte ausmalen können, das hätte ich nie für möglich gehalten. Ich werde dem Fleshquartett für ihren Beirtrag zu der Platte immer dankbar sein."

Zu den Mirakeln des Jazz überhaupt gehört es, dass Musiker offenbar in der Lage sind, ohne jedweden persönlichen Kontakt zuvor Erstaunliches zustande zu bringen. So betrachtet, zeugen die Resultate auf "Sentimental Journey" von einem weiteren Wunder: "Ich weiß nicht, warum, aber irgendetwas in mir sagte mir, dass ich unbedingt Anders Widmark, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner zusammenbringen sollte," meint Nils. Keine schlechte Wahl, soviel steht fest. Der schwedische Pianist Anders Widmark gehört zu den vielseitigsten seiner Zunft, vor einiger Zeit machte er mit einer "Carmen"-Einspielung von sich reden. Der Bassist Lars Danielsson ist einer der gefragtesten Spieler des europäischen Jazz, wie zahlreiche Alben, auf denen er als Bandleader und auch als kompetenter Begleiter zu hören ist, beweisen. Und die Biographie des Schlagzeugers Wolfgang Haffner kann bunter kaum sein: Neben seiner Arbeit mit eigenen Formationen gehört er inwzischen zu den international gefragtesten Session-Drummern. Als "special guests" sind darüber hinaus noch Rigmor Gustafsson und Victoria Tolstoy (beide Gesang) und Nils‘ Labelmate und Freund, der Pianist Esbjörn Svensson, zu hören. Auf "Sentimental Journey" hören wir Nils Landgren mit seinen beiden Schülerinnen, den Posaunistinnen Karin and Mimmi Hammar.

Es war ein langer Weg für den heute 46-jährigen Nils Landgren, bis er die "Sentimental Journey" antreten konnte: Mehr als 500 Plattensesssions (darunter auch für ABBA), Jazzworkshops mit den renommiertesten Bigbands weltweit, erfolgreiche Tourneen rund um den Globus mit Funk Unit, Künstlerischer Leiter des Berliner Jazzfests 2001 - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. "Sentimental Journey" überzeugt nicht zuletzt deshalb, weil sie sich jeder Hektik, jeder berufsbedingten Betriebsamkeit widersetzt. "Das ist mein Baby, für die nächste Zeit zumindest," sagt Nils Landgren nicht ohne Überzeugung.
In A Sentimental Mood" atmet ganz den Duktus eines der größten Jazzmusiker überhaupt, Duke Ellington. Kurt Weills "Speak Low" verweist auf den intimen Moment vertrauter Zweisamkeit, "Nature Boy" "My Foolish Heart" und der Titelsong, "Sentimental Journey", gehören zum Standardrepertoire eines jeden Vocalinterpreten im Jazz. Doch auch Pop-Künstler wie Sting haben es Nils Landgren angetan, und mit Country-Größen wie Allison Krauss gibt es offenbar auch keine Berührungsängste: "Fragile" und "Ghost in this House" reihen sich in der Bearbeitung von Landgren nahtlos ein in die Phalanx der Songklassiker, als hätten sie schon immer dazu gehört.