treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

FANFARE SAVALE

High Speed Gypsie Brass - Blasmusik De La Zece Prajini - aus dem hintersten Rumänien

11 rasante Blechbläser und ein verschmitzt lächelnder Trommler steigern sich in atemberaubende Tempi von oftmals mehr als 200 bpm. Die Stücke reichen von Hollywood bis Konstantinopel, über New Orleans bis Odessa. Manchmal glaubt man irgendwo einen bekannten Popsong herauszuhören und schon geht die musikalische Fahrt im Höllentempo einen ganz anderen Weg – Destination unbekannt.
Panait Istrati, Anarchist und Romancier hat uns die Welt der Haiduken in seinen Romanen näher gebracht, Emir Kusturica hat die Musik durch seine Filme in der ganzen Welt populär gemacht.
Fanfare Savale schenkt uns den Genuss für eine Nacht in die geheimnisvolle Welt der Roma mit all ihren Freuden und Leiden eintauchen zu dürfen.

FANFARE SAVALE  Bukarest
Zigeuner-Blas-Musik aus Rumänien

Nicht ganz zweihundert Roma leben in dem kleinen rumänische Dorf Zece Präjini, aus dem die Gruppe Fanfare Savale stammt. Dort spielt jeder Mann mindestens ein Blasinstrument. Das reiche musikalische Erbe dieser Musiker zurückzuverfolgen ist schwierig, denn sie machen Musik schon so lange sie zurückdenken können. Diese Tradition wird mit den Instrumenten von Generation zu Generation weitergereicht. Fanfare Savale spielt eine – für diese Region – eigentümliche musikalische Mischung: rumänische Zigeunermusik, in der sich die Traditionen uralter Romamusik mit denen des Balkans verbinden. Das Ergebnis sind wunderbar rhythmische Melodien, vorgetragen in atemberaubendem Tempo – mit bis zu 200 Taktschlägen pro Minute.


PREDA Ionel Bogdan Drum/saxofoon
ORLENSCHI Gic? Basshorn/gesang
DIACONESCU Florin Basshorn
MIRON Vasile       Basshorn
CANTEA Nicu?or Trompete
TRIFAN Mihai       Trompete
ALEXANDRU Vl?du? Trompete
STOICA Minel       Flügelhorn
TRIFAN Monel       Flügelhorn
DU?U Ion Euphonium
COMAN Viorel       Klarinette
PREDA Micu Saxofoon/gesang
CANTEA Georgel Basshorn
CANTEA Dumitru Flügelhorn
LAZAR Constantin Trompete
MAVROIANU Marcel Euphonium


Freiheit und Ungebundenheit über alles liebend, sind die Zigeuner Weltbürger, die keine Grenzen kennen und überall und nirgends zu Hause sind. Viele leben in Rumänien, und von dort kommen auch die 12 virtuosen Musiker der Fanfare Savale, die bereits das Publikum der grössten internationalen Festivals (Montreux, Paléo) begeistert haben.
Im Südosten Mitteleuropas gelegen und seit kurzem Mitglied der Europäischen Union, ist Rumänien viermal so gross wie die Schweiz. Die heutigen Rumänen, die ursprünglich thrakischer Herkunft sind, haben sich in der Eisenzeit in dieser Region angesiedelt. Nach der Eroberung durch die Römer (von denen sich der Landesname ableitet) erhielt das Land seine heutige Ausdehnung.

Als von Osten (Nordwestindien) eingewanderte Nomaden liessen sich die Zigeuner zu einem grossen Teil im heutigen Rumänien und in den anderen Balkanländern nieder. Mit ihrem ausgeprägten Sinn für Musik gelang es ihnen, die Überlieferungen der Länder, in denen sie lebten, mit ihren eigenen Rhythmen und Stimmungen zu verschmelzen.

Die Fanfare Savale (sprich Schawal), die aus dem Dörfchen Zece Pajini im Osten des Landes stammt, pflegt somit in ihren schwungvollen Weisen eine jahrhundertealte Tradition.