treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

i-WOLF

i-wolf & the chainreactions: a twisted world - Flesh+Blood / Skull+Bones

I-Wolf & The Chainreactions: Flesh+Blood/Skull+Bones
10 Jahre nach seinem letzten Lebenszeichen verlässt der I-Wolf den Schutz des Wienerwaldes, um ein Lebenszeichen von sich zu geben, das in jede Faser des Körpers dringt. Gleich 2 Alben sind es, mit denen der von den Sofa Surfers bis zu verschiedensten weiteren Kunst-, Theater- und Musik-Projekten (Faraday Orchestra, Paradies der Tiere etc.) wohlbekannte Wolfgang Schlögl, aus dem Schatten seiner selbst tritt. Die beiden Alben teilen sich mehrere Songs (in unterschiedlichen Variationen), klingen jedoch sehr verschieden.

10 Jahre nach seinem letzten Lebenszeichen verlässt der I-Wolf den Schutz des Wienerwaldes, um ein Lebenszeichen von sich zu geben, das in jede Faser des Körpers dringt. Gleich 2 Alben sind es, mit denen der von den Sofa Surfers bis zu verschiedensten weiteren Kunst-, Theater- und Musik-Projekten (Faraday Orchestra, Paradies der Tiere etc.) wohlbekannte Wolfgang Schlögl, aus dem Schatten seiner selbst tritt. Die beiden Alben teilen sich mehrere Songs (in unterschiedlichen Variationen), klingen jedoch sehr verschieden.

"Flesh+Blood", zum einen, wurde mit einem ganzen Rudel an Musikern aufgenommen und deckt die impulsiv-exzessive Bühnenversion von I-Wolf & The Chainreactions ab. Bei den 11 live an verschiedenen Orten in Europa aufgenommenen Songs werden zeitgenössische elektronische Musik, Dub-Rhythmen, Jazz und Soul zu einer euphorisierenden Mischung eingedampft, die unverkennbar die Schärfe des I-Wolf-Sounds aufweist. Mit dabei im Line-up: der portugiesische Harfenist Eduardo Raon, Mia Zabelka und Matthias Jakisic an den E-Geigen und Musikveteran Eddie Siblik an Bass und Gitarre. Der Drummer/Producer Sixtus Preiss (Affine Records) schließt sich dem Rudel auf Platte an, Tom Marsh (Ex-IAMX) am Schlagzeug live auf der Bühne. Die drei Sängerinnen Nomadee, Aiha und Briknie lösen den Spannungsbogen, während Florian Fennes das Saxophon und Sascha Otto die Flöte bedienen.

"Skull+Bones", zum anderen, gibt quasi den finster-asketischen Studio-Zwilling zu "Flesh+Bones" ab und wurde hauptsächlich von Wolfgang Schlögl selbst eingespielt, mit der Hilfe von Eddie Siblik und den Stimmen von Aisha, Briknie und Nomadee und zusätzlichen Vocals von Moritz Vierbom.

Beide Alben formen gemeinsam ein Ganzes und folgen einem Konzept: Leben und Tod von I-Wolf. Die Sound-Philosophie ist konsistent: sorgfältige Arrangements, durchdachte Texte, leidenschaftliche Performances. Und wie es bei I-Wolf keinen Idealzustand von Musik gibt, dieser sich vielmehr immer wieder neu fokussiert, strukturiert oder eben in ein Konzert fließt, so wird es ungemein spannend sein zu sehen und zu hören, wie sich diese große, dunkle Klangmasse aus Fleisch und Blut, Schädel und Knochen live neu manifestiert.



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Unterstützt von der erst kürzlich zusammengestellten Band The Chainreactions sowie heimischen Größen wie Sixtus Preiss oder Mia Zabelka hat I-Wolf die zwei famosen Alben “Flesh + Blood” und “Skull + Bones” aufgenommen, auf denen er Pop, Rock, Jazz, Hip-Hop, Dub und Elektronik zu einem ganz eigenen Sound vermischt. Die Feuerteufe erlebte das neue Projekt bereits im Frühjahr 2013 bei einem fulminanten, dreistündigen Konzert im Wiener WUK. Live stehen in der international besetzten Band vor allem die drei tollen Sängerinnen Nomadee, Aisha und Briknie im Mittelpunkt, die von den Kollegen Tom Marsh am Schlagzeug, Eduardo Raon an der elektrisch verstärken Harfe bzw. E-Gitarre und von Schlögl selbst an der Elektronik (Mischpult, Laptop, Omnichord) aus dem Hintergrund unermüdlich angetrieben werden. Ab und zu erinnert der opulente Stilmix der neuen Kompositionen von I-Wolf mitunter auch an atmosphärische Filmmusik. Bei den Live-Konzerten bleibt jedoch meistens kaum Zeit durchzuatmen, die Reise geht schnell weiter und im nächsten Song kann stilmäßig schon wieder alles ganz anders sein. Beide Ebenen des neuen Projekts haben unbestritten ihre Reize und bilden eine untrennbare Einheit. Hier die feine und ausgereifte Produktion von “Flesh + Blood” bzw. “Skull + Bones”, in denen I-Wolf all seine Stärken als Produzent und Soundtüftler locker ausspielt, dort  die kraftvollen Live-Performances, in denen die Energie der neuen Band hautnah zu spüren ist. I-Wolf gelang damit also ein faszinierendes Crossover-Projekt im Breitwand-Format, das sich über Genregrenzen locker hinwegsetzt. Unbedingt live ansehen,