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Kulturprogramm für Stadtbenützer

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ALP BORA QUARTET

türkische und griechische Volkslieder in einer einzigartigen, quasi mitteleuropäischen Besetzung: Cello, Geige,  Percussion und Gitarre.

Alp Bora, Gründer von Nim Sofyan  (Österreichischer Weltmusik- und Publikumspreis 2004) präsentiert seine berührende und vielseitige Musik nun in neuem Gewand, dem Alp Bora Quartett: türkische und griechische Volkslieder in einer einzigartigen, quasi mitteleuropäischen Besetzung, nämlich Cello, Geige und Percussion mit Gitarre. Diese Kombination aus Originalliedern mit Streichern und orientalischer Percussion funktioniert perfekt und vermittelt die Mischung aus Heimat in Wien und der orientalischen Seele. Sprachverständnis ist gar nicht nötig, um in die märchenhafte Welt der Liebes- und Räuberlieder aus Alp Boras Kindheit einzutauchen. Mit dem Einsatz von orientalischem Schlagwerk wird der leidenschaftliche Charakter der Lieder nun auf dem Album Bâb, das Tor erweitert. Die neue CD wird am 14. September im Porgy & Bess vorgestellt und geht dann mit großartigem Quartett (Julia Pichler, Lukas Lauermann und Soner Tezcan) auf Tour.

Alp Bora: guitar, vocals
Julia Pichler: violin
Lukas Lauermann: cello
Soner Tezcan: percussion


m europäischen Istanbul geboren, im anatolischen Ankara und im orientalischen Bagdad aufgewachsen, fand Musiker Alp Bora 1998 seine wahre Heimat in Wien. Warum Wien? „Weil du nirgendwo sonst in Europa Orient und Okzident in so kultivierter Dichte finden und genießen kannst wie hier“, sagt Alp Bora. Ein Türke, dem Wien nicht so faszinierend fremd, sondern im Gegenteil – so faszinierend vertraut ist. Bora schöpft seine Werke aus dem Liedgut Anatoliens – dem türkischen „Anadolu“, was wörtlich übersetzt „Mutterland“ bedeutet und den Wert dieser Region als Quelle so zahlreicher Kulturen würdig unterstreicht. „Es leben und lebten ja nicht nur Türken in der Türkei, darum singe ich auch keine türkischen, sondern anatolische Lieder“, betont Bora. Mit seiner verführerisch purpurnen Oriental-Soul-Stimme löst er das Publikum gefühlvoll von Zeit und Raum, um es dann durch die orientalische Welt voller Helden, Mythen und Legenden zu führen. Auf seiner CD „Amber“ gibt Alp Bora einen großartigen Einblick in die kleinen Volkslieder, die man in Anatolien schon als Kind von Mutter und Großmutter fast täglich zu hören bekam: Bei der Hausarbeit, beim Tee nach dem Essen oder als Gute-Nacht-Geschichte. Und man schenkt ihnen noch heute gerne Gehör, erzählen sie doch von Räubern und Helden, Leiden und Wundern und natürlich – von Sehnsucht und ewiger Liebe. Alp Bora: „Amber ist auch das türkische Wort für Bernstein. Ein edler Naturstein, der ein Stück Vergangenheit für immer in sich eingeschlossen hat. So sehe ich auch meine Lieder auf dieser CD: als wertvolle Bewahrer und Botschafter der anatolischen Kultur.“


DIE PROJEKTE:


Alp Bora Quartett

Alp Bora, Gründer von Nim Sofyan  (Österreichischer Weltmusik- und Publikumspreis 2004) präsentiert seine berührende und vielseitige Musik nun in neuem Gewand, dem Alp Bora Quartett: türkische und griechische Volkslieder in einer einzigartigen, quasi mitteleuropäischen Besetzung, nämlich Cello, Geige und Percussion mit Gitarre. Diese Kombination aus Originalliedern mit Streichern und orientalischer Percussion funktioniert perfekt und vermittelt die Mischung aus Heimat in Wien und der orientalischen Seele. Sprachverständnis ist gar nicht nötig, um in die märchenhafte Welt der Liebes- und Räuberlieder aus Alp Boras Kindheit einzutauchen. Mit dem Einsatz von orientalischem Schlagwerk wird der leidenschaftliche Charakter der Lieder nun auf dem Album Bâb, das Tor erweitert. Die neue CD wird am 14. September im Porgy & Bess vorgestellt und geht dann mit großartigem Quartett (Julia Pichler, Lukas Lauermann und Soner Tezcan) auf Tour.

Alp Bora Trio

Im europäischen Istanbul geboren, im anatolischen Ankara und im orientalischen Bagdad aufgewachsen, fand Musiker Alp Bora 1998 seine wahre Heimat in Wien. Warum Wien? „Weil du nirgendwo sonst in Europa Orient und Okzident in so kultivierter Dichte finden und genießen kannst wie hier“, sagt Alp Bora. Ein Türke, dem Wien nicht so faszinierend fremd, sondern im Gegenteil – so faszinierend vertraut ist. Bora schöpft seine Werke aus dem Liedgut Anatoliens – dem türkischen „Anadolu“, was wörtlich übersetzt „Mutterland“ bedeutet und den Wert dieser Region als Quelle so zahlreicher Kulturen würdig unterstreicht. „Es leben und lebten ja nicht nur Türken in der Türkei, darum singe ich auch keine türkischen, sondern anatolische Lieder“, betont Bora. Mit seiner verführerisch purpurnen Oriental-Soul-Stimme löst er das Publikum gefühlvoll von Zeit und Raum, um es dann durch die orientalische Welt voller Helden, Mythen und Legenden zu führen. Auf seiner CD Amber gibt Alp Bora einen großartigen Einblick in die kleinen Volkslieder, die man in Anatolien schon als Kind von Mutter und Großmutter fast täglich zu hören bekam: Bei der Hausarbeit, beim Tee nach dem Essen oder als Gute-Nacht-Geschichte. Und man schenkt ihnen noch heute gerne Gehör, erzählen sie doch von Räubern und Helden, Leiden und Wundern und natürlich – von Sehnsucht und ewiger Liebe. Alp Bora: „Amber ist auch das türkische Wort für Bernstein. Ein edler Naturstein, der ein Stück Vergangenheit für immer in sich eingeschlossen hat. So sehe ich auch meine Lieder auf dieser CD: als wertvolle Bewahrer und Botschafter der anatolischen Kultur.“ Sein besonderer Dank gilt Julia Pichler (Geige) und Lukas Lauermann (Cello), die ihm bei der Verwirklichung dieses orientalischen Kleinods liebevoll unterstützt haben.

Istanbul Express

Alp Bora – Istanbul Express Eine Frau wartet am Ufer vergeblich auf ihren Mann… Um Fischerlieder, Kreistänze, Schlaf- oder Liebeslieder zu interpretieren, versammelt Alp Bora Freunde zu intimen Abenden anatolischer Musik. Manchmal wird es dann auch fetzig, wenn Hirtenmelodien sich mit Tanzmusik und Festklängen mischen. Wir laden zum Spaziergang durch Istanbul, zu Fischbrot am Bosporus und auf einen Clubabend ins Taksim Viertel. Die gebürtigen Istanbuler haben in Wien an der Donau zusammen gefunden, teilen die Melodien Ihrer Kindheit und spielen mit Improvisationscharakter im 5/8tel Takt. Polyphoner Gesang ist unüblich in Anatolien, aber Istanbul Express hat es erprobt und unterstreicht dadurch die Vielschichtigkeit der neu interpretierten orientalischen Volksmusik.




Nim Sofyan

Nim Sofyan is a word with many meanings: In Anatolian music it is the term for 2/4 time. In the Central European world music scene it is the name of an exceptional band as it can only evolve in the multicultural climate of the northernmost Balkan metropolis, Vienna. The quintet manages to combine lyrical elegance and unforgiving drive and with this mixture hits the nerve of time. Electrifying music of the Balkans and Asia Minor, garnished with the most interesting elements of Mediterranean and Western European world music plus an occasional pinch of funk and jazz. The first reddish brown wave of Balkanic brass bands has just rolled over Central Europe, while a new wave of luminous emerald colour emerges from the South East and Nim Sofyan rides on it’s edge. The stable centre of this band is guitarist and lead vocalist Alp Bora from Ankara with his seductive purple oriental-soul-voice, which has the power to tattoo the songs from Armenia to Greece and Macedonia into the listeners’ hearts. The overwhelming success of the quintet with critics and audiences proves that the time was ripe for Nim Sofyan’s elegant melodious but still fervent music. In December 2004 at the renowned Viennese venue Porgy & Bess a jury of highly regarded music journalists and organisers assigned the Austrian World Music Award to Nim Sofyan. Independently, the audience present also voted for Nim Sofyan to be given the audience award. Since then they are a much sought after live act and with their impressive performances untiringly tear down the artificial borders between orient and occident.

ein Begriff mit vielen Bedeutungen: In der Musik Anatoliens etwa bezeichnet er den 2/4-Takt, in der mitteleuropäischen World-Music ist er der Name einer exzeptionellen Band, wie sie nur im multikulturellen Klima der nördlichsten Balkanmetropole Wien entstehen konnte. Lyrische Eleganz und unerbittlichen Drive bringt das junge Quintett auf einen Nenner – und trifft damit genau den Nerv der Zeit. Mitreißende Musik des Balkans und Vorderen Orients, garniert mit den interessantesten Ideen auch mediterraner und westeuropäischer World-Music plus ein paar wohl dosierte Spritzer Funk und Jazz. Die erste rotbraune Welle balkanischen Blechgebläses ist über Mitteleuropa hinweggeschwappt, schon kündigt sich eine neue, allerdings leuchtend smaragdgrüne Flut von Südost an – und Nim Sofyan surfen auf deren Wellenkamm. Stabiles Zentrum der Band ist Gitarrist und Leadsänger Alp Bora aus Ankara mit seiner verführerisch purpurnen Oriental-Soul-Stimme, die Lieder von Armenien bis Mazedonien in die Seelen der Zuhörer zu tätowieren weiß. Wie reif die Zeit für die aparte melodiöse und dennoch feurige Musik von Nim Sofyan ist, beweist der überwältigende Erfolg des Quintetts bei Kritikern und Publikum. Dezember 2004 sprach eine Jury aus namhaften Fachjournalisten und Veranstaltern im renommierten Porgy & Bess Nim Sofyan den World Music Award zu, unabhängig davon beehrte sie die anwesende Zuhörerschaft auch mit dem Publikumspreis! Seitdem sind sie ein viel gesuchter, viel gebuchter Live-Act und werden nicht müde, mit ihren eindringlichen Darbietungen die künstlichen Grenzen zwischen Orient und Okzident vergessen zu lassen.