treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

MUSIC ENSEMBLE OF BENARES

INDIA MEETS SPAIN: KATHAK FLAMENCO

Antonio Andrade Flamenco Gitarre
Rebeca Carmona Flamenco Tanz, spanischer Gesang
Juanaire Flamenco Tanz
Jyotika Dayal Kathak Tanz, indischer Gesang
Sharat Chandra Srivatava Violine
Fateh Ali Sitar
Dheeraj Bansuri (indische Bambusflöte)  
Gyan Singh Tabla
Herr Günther Paust

Die Idee, den nordindischen Kathak-Tanz mit Flamenco zu verbinden, hatte Günther Paust, der das "Music Ensemble of Benares" im Jahre 1982 gründete, schon vor geraumer Zeit.
Der gemeinsame Bezugspunkt dieses Projekts, das indische Musiker/Tänzer mit spanischen Musikern/Tänzern in einem Experiment zusammenführt, ist vor allem die Mentalität der Zigeuner, die im 11.Jahrhundert aus Rajasthan (Nordindien) auswanderten und letztendlich den Flamenco nach Andalusien brachten.
So ist es kaum verwunderlich, dass zwei auf den ersten Blick so unterschiedliche Tanzstile sowohl Rhythmen als auch Melodien gemeinsam haben, entstammen sie doch bei genauerem Hinsehen einer Wurzel. Beide Tanzstile, Kathak und Flamenco werden nämlich sehr rhythmisch und temperamentvoll zum Boden hin getanzt.

Für das Experiment erschien der Kathak am geeignetsten, ist doch dieser Indiens einziger Tanz, der -wie der Flamenco- von der Improvisation lebt. Dazu benötigt die Kathaktänzerin die selbe rhythmische Ausbildung wie der Tablaspieler. Sämtliche Rhythmen, die der Tablaspieler mit seinen Fingern und Handballen erzeugt, werden von der Kathaktänzerin mit ihren bloßen Füßen und ihren glockenbehangenen Beinen synchron wieder gegeben. In ähnlicher Weise versuchen auch der Flamencotänzer und der Tablaspieler zu harmonieren.

In diesem Projekt werden aber nicht nur indischer und spanischer Tanz gegenüber- und zusammengestellt, sondern auch die Instrumental- und Vokalmusik, deren gemeinsame Wurzeln im arabischen Raum zu finden sind. Keine gemeinsame Tradition weisen Flamencogitarre und Sitar auf, was deren Zusammenspiel jedoch nicht minder spannend macht.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte Günther Paust zusammen mit Musikern und Tänzern ein abwechslungsreiches, farbiges Programm präsentiert, wobei vor allem die choreographische Feinarbeit dominierte. Für die bevorstehende Europatournee haben die Künstler erneut ein faszinierendes und exotisches Musik- und Tanzprogramm erarbeitet.


Die Besetzung des neuen "Kathak-Flamenco" Projekts ist wie folgt:

Jyotika Dayal Kathak Tanz, indischer Gesang
Rebeca Carmona Flamenco Tanz, spanischer Gesang
Juanaire Flamenco Tanz
Sharat Chandra Srivatava Violine
Antonio Andrade Flamenco Gitarre
Fateh Ali Sitar
Dheeraj Bansuri (indische Bambusflöte)  
Gyan Singh Tabla
Herr Günther Paust künstlerische Leitung, Moderation