treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

CINDY BLACKMAN

nach honeymoon mit carlos santana: fusion im treibhaus

Berühmt wurde sie als treibende Kraft hinter Lenny Kravitz, und demnächst wird sie Mrs. Carlos Santana…Cindy Blackman ist eine der schillernsten Schlagzeugerinnen im Rockbusiness der letzten Jahrzehnte – und das nicht nur optisch!
Sie ist die energiegeladene Powerstation mit fantastischem Groove und unbändiger Kraft. Auch im Bereich des akustischen jazz fühlt sie sich zu Hause und arbeitete schon mit Sonny Rollins, Pharoah Sanders oder Jacky McLean und auch mit eigenen Bands. Sie ist ebenfalls auf CD`s von Joss Stone oder mit Vernon Reid und Jack Bruce zu hören.

Seit 14 Jahren verlässt sich Lenny Kravitz auf das rhythmische Fundament von Cindy Blackman, doch wenn sie mal nicht mit dem Star durch große Hallen tourt, tritt sie als Bandleaderin verschiedener Jazzrock- und Fusion-Projekten auf. So wirkt die Schlagzeugerin beispielhaft für Künstler, denen transatlantische Stilvielfalt längst selbstverständlich erscheint.

ANOTHER LIFETIME
Cindy Blackman eine der überzeugendensten Jazz & Rock-Schlagzeugerinnen dieser Zeit nennt ihre Band „Another Lifetime“, als Reminiszenz an die Drummer-Ikone Tony Williams.. Sie studierte drei Semester am Berklee College of Music in Boston und war Schülerin von Alan Dawson. Nach New York zurückgekehrt leitet sie ihre erste eigene Band.
Bekannt wurde sie als Schlagzeugerin in der Band von Lenny Kravitz, mit dem sie seit 1993 arbeitet und dessen LIVE drummerin sie nach wir vor ist. Daneben trat sie mit Musikern wie Jackie McLean, Joe Henderson, Don Pullen, Hugh Masekela, Pharoah Sanders, Sam Rivers, Cassandra Wilson, Angela Bofill, Bill Laswell und Buckethead auf. Sie veröffentlichte acht Soloalben und nahm 1997 das Lehrvideo Multiplicity auf. Immer häufiger wurden ihre Gastauftritte in der Band der Latin-Rock Legende Santana. Carlos Santana und seine Freundin Cindy Blackman wollen am 19. Dezember auf der Hawai-Insel Maui heiraten. Er sei mit der 50-jährigen Schlagzeugerin sehr glücklich, sagte Santana der Illustrierten "Bunte". Cindy zu heiraten bedeute für ihn, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Auf ihrer aktuellen Club-Tour wird Cindy Blackman ebenfalls von einem Starensemble begleitet: Felix Pastorius, Sohn der Jazz-Ikone Jaco Pastorius, ist hauptamtlich Bassist von The Roots, am Piano sitzt Marc Cary, der schon u.a. mit Dizzy Gillespie oder Betty Carter spielte. Komplettiert wird das Quartett von David Gilmore, aktuell einer der gefragtesten Produzenten, Komponisten und Gitarristen des modernen Jazz. Und man darf gespannt sein, ob auch Carlos Santana seine zukünftige Ehefrau beim Konzert im Treibhaus begleiten und die Trommeln schleppen wird.


FELIX PASTORIUS BASS
Sohn der Jazz- und Bass-Ikone Jaco Pastorius ist einer der bemerkenswerten jungen Bassisten dieser Zeit. Während sein talentierter Zwillingsbruder Julius das Schlagzeugspiel für sich entdeckt hat, obliegt es Felix am Electric- Bass das Erbe des wohl berühmtesten und einflussreichsten Bassisten aller Zeiten in unserer Zeit zu erhalten und in eine neue Dimension zu führen. Haltung, Spiel und Ton sind fest verwurzelt in der Tradition Jaco´s, ohne diese zu kopieren. Er ist festes Bandmitglied der Mega-Band „The Roots“.
Seine kongeniale Zusammenarbeit mit Cindy Blackman bildet das Herzstück dieses phänomenalen Jazz-Quartetts.

DAVID GILMORE GUITARS
David Gilmore ist  einer der gefragtesten Studio- und Live-Gitarristen des modernen Jazz, studierte an der Universität von New York City unter Joe Lovano und Jim McNeely. Seine Ausbildung am Instrument erhielt er zuvor bei John Baboian und Randy Roos in Boston.
Ab 1987 arbeitete er zunächst mit dem M-Base Collective um Steve Coleman, später auch mit Ronald Shannon Jackson, Trilok Gurtu, Graham Haynes, Robin Eubanks und Lonnie Plaxico. Seit den 90er Jahren war er Mitglied der Gruppe Lost Tribe, und trat gleichzeitig mit Me’shell Ndegeocello, Monday Michiru und Tom Lang auf.
1995 wurde er Mitglied der Band von Wayne Shorter. David nahm Alben mit Christian McBride, Carolyn Leonhart, Don Byron und Uri Caine auf und unternahm Tourneen mit Bill Evans, Victor Bailey und Cindy Blackman.
2001 erschien die Debüt-CD Ritualism der Band Kindread Spirits, die er mit seinem Bruder Marque Gilmore, Matt Garrison und Aref Durvesh gegründet hatte.
Fünf Jahre später folgte dann Unified Presence, auf dem Gilmore zusammen mit Christian McBride, Jeff Tain Watts und Ravi Coltrane spielt. Noch gut in Erinnerung sollte die äußerst erfolgreiche Europa-Tournee des Trios gleichen Namens mit Victor Bailey und Will Calhoun sein.
In der Band der New-Comer „Rock & Soul Röhre“ Joss Stone, war er sowohl an der Plattenproduktion beteiligt, als auch in der erfolgreichen Live-Band vertreten.                                                                           Außerdem betätigt sich Gilmore auch als Produzent und Komponist. Als Sideman war er u. a. mit Wayne Shorter, Cindy Blackman, Geri Allen, Steve Coleman, Alice Coltrane, Ravi Coltrane, Jack DeJohnette, Rachelle Ferrell, Cyndi Lauper, Branford und Wynton Marsalis, Dianne Reeves, den The Jazz Crusaders, Art Blakey und Cassandra Wilson unterwegs.

MARC CAREY KEYBORD
Marc Carey wird oft als Post-Bop-Jazz-Pianist bezeichnet, ohne dabei sein außergewöhnliches Talent an den Keybords zu vergessen. Fest verwurzelt in der New Yorker Jazz-Scene spielte er bereits mit den Größen des Jazz, unter ihnen Dizzy Gillespie, Betty Carter, Abbey Lincoln, Carmen Mc Rae oder Jackie Mc Lean. Seine Vielseitigkeit an den Tasten findet auch in der Moderne jederzeit Verwendung – so war er an Plattenproduktionen und Live-Touren solcher Künstler wie Erykah Badu, Meshell Ndegeocello, Stefon Harris, Lauryn Hill oder Ani DiFranco beteiligt.
Seit einigen Jahren ist er festes Bandmitglied in den Projekten um Cindy Blackman.

Dieses außergewöhnliche Jazz-Quartett wird auf einigen der großen internationalen Jazz-Festivals des Jahres 2011 vertreten sein und wird zuvor Anfang/ Mitte Januar ihr Programm auf einer Club-Tour präsentieren.
Man darf gespannt sein, wann und zu welchem Anlass der zukünftige Ehemann Cindys, Carlos Santana auf der Tournee in Januar mit von der Partie sein wird

******


“...extraordinary finesse...obviously exceptional...Some drummers act, some react. Some keep time, others create it. Cindy Blackman is among the few who can...” says Mike Zwerin of the International Herald Tribune. One listen to her latest release, In the Now (featuring Ron Carter-bass, Ravi Coltrane-tenor sax, Jacky Terrasson-piano, Fender/Rhodes) and you’ll agree.

"The life of music is bigger than all of us" - Cindy Blackman

Cindy Blackman has been touted as “one of the hottest drummers in the business,” by the Star-Gazette and touted as one of the top drummers in the world. She is a solid, dependable drummer who can easily move from straight-ahead jazz to rock to funk and back again. She’s upheld the backbeat and created texture for a veritable “Who’s Who” in jazz: Jackie McLean, Joe Henderson, Don Pullen, Hugh Masekela, Pharaoh Sanders, Sam Rivers, Cassandra Wilson, Angela Bofill, Bill Laswell, Buckethead...and the list goes on.

From her beginnings as a New York street performer, Blackman’s rising star has been seen by millions of people all over the world performing with her own group as well as providing the percussive backbone for retro funk rocker Lenny Kravitz. She has also appeared on Saturday Night Live, The David Letterman Show, Arsenio Hall, The Tonight Show, the UK’s Top of the Pops, Black Entertainment Television and the 1993 MTV Video Awards. She has recently completed her first drumming instructional video entitled, “Multiplicity”.

Jon Pareles of The New York Times says about her performances with Kravitz, “Cindy Blackman on drums could switch from the splashy, sludgy style of the Jimi Hendrix Experience’s Mitch Mitchell to the casual economy of Ringo Starr to the crisp repetitions of James Brown’s funky drummers.” Zwerin also says, “...her strength is a variety of texture rather than one particularly evident style. She plays hard softly, aggressive but supportive, distinctive without encroaching.”

A force in her own right, Blackman puts the heart and soul of her music above all else. A true artist, she plays for the moment as if she’s directly inside each note, playing each beat as if it were a melody. Close your eyes and listen. You can imagine that she can harness the power of thunder within her hands. When you open your eyes and watch her perform, you realize that she doesn’t just merely play the drums, she becomes the drums. Her playing is forceful, yet passionate enough to stir the soul. From the syncopated dance of her ride cymbal to the thunder of her snare, her dynamic sensibilities invoke the stylings of her mentor, Art Blakey and source of inspiration, Tony Williams. Her other influences include: Miles Davis, Wayne Shorter, Herbie Hancock, Thelonius Monk, Max Roach, John Coltrane, Philly Joe Jones, Elvin Jones, Roy Haynes, Jack DeJohnette, Pete LaRoca and Billie Holiday.

But drumming isn’t the only venue Blackman takes command of: her skill as a composer on her latest release, In the Now, evokes the spirits of 60’s era Miles Davis and John Coltrane. Her sense of melody and chordal texture equals the passion and fire she brings to her drumming. Yet on “A King Among Men” (a tribute to her hero, Tony Williams) and “Sophia” she offers tender, sophisticated arrangements and sweet, solemn melodies that have the ability to transport the listener to another realm.

Over the years, Blackman has graced the covers of Talking Drum, Drum, the UKpublication Rhythm and the Dutch publication Slagwerkkrant. She has also been featured in Modern Drummer, Downbeat and Musician. In 1997, Blackman opened for the legendary Godfather of Soul, James Brown. Soul Brother Number One inscribed on one of her cymbals “To the female king, you’re too awesome to be queen.”

Talking Drum said, “...you can be assured that Ms. Blackman will be around for a long time to come.” She is thunder. She is fire. She is energy. She is passion. She is Cindy Blackman.