treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

PEE WEE ELLIS

mit Fred Wesley & the  Assembly: Live & very very funky

Pee Wee Ellis schrieb als Musical Director von James Brown's Band, dem "Godfather of Soul", eine Vielzahl von Stücken auf den Leib und beeinflusste so massgeblich die Entwicklung des Soul und Funk. Nebst Maceo Parker und Fred Wesley, einer der legendären JB Horns, komponierte und arrangierte er unter anderem auch den Song "Cold Sweat", der als Geburtsstunde des Funk betrachtet wird. Dieser und weitere Soul- und Funk-Klassiker, wie "Pass The Peas", "I Got The Feeling", "I Got You (I Feel Good)" oder "House Party", dürften auch an diesem Konzert zu hören sein. Mit seinem warmen Sound und seinem grooven Spiel, gehört er nach wie vor zu den grossen Saxofonisten unserer Tage.

Pee Wee Ellis ts
Fred Wesley tb
Guido May dr
Peter Madsen p
Patrick Scales b
Martin Scales g

Bekannt geworden ist der Saxofonist Pee Wee Ellis als Architekt von James Browns stilbildendem Soul der späten 60er Jahre. Als Musical Director des »Godfather of Soul« prägte er dessen Sound und arrangierte und ko-komponierte Klassiker wie »Say it Loud, I’m Black and I’m Proud«. Ab den 70er Jahren arbeitete Ellis als Arrangeur u.a. für George Benson und Van Morrison, Anfang der 90er feierte er zusammen mit Fred Wesley und Maceo Parker als JB Horns sensationelle Erfolge. In seiner Jugend spielte Ellis Jazz mit seinen Klassenkameraden Chuck Mangione und Ron Carter, und er nahm Unterricht bei Sonny Rollins.

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Es war einmal ... - ein gewisser Mr. Brown aus Georgia, USA. Der machte Musik, hatte Erfolg - viel Erfolg! - und begann irgendwann, sich sogar "Godfather" zu nennen. Brown hatte drei musikalische "Söhne": Maceo, Fred und Pee Wee. Der Papa war immer der dominierende, in der Öffentlichkeit stehende. Aber für den Groove und die knackigen Bläsersätze waren die Söhne verantwortlich. - Besonders Pee Wee ...

Pee Wee Ellis - "Live and Funky"
Als Daddy mehr mit Gefängnisaufenthalten als mit dem Funk auf sich aufmerksam machte, gingen die Söhne aus dem Haus, zogen erst gemeinsam als "JB Horns" um die Welt, trennten sich dann und tourten fortan alleine. Doch die Wege kreuzen sich noch immer: Bei kleinen Familienfesten pflegen sie ihr Wiedersehen auf CD-Silberlingen zu feiern, so auch auf "Live and Funky" von Saxophonist Pee Wee Ellis.

Dieser wurde gerade 60 Jahre alt und hat auf seine US-Tour 2001 seinen alten Kollegen, den Posaunisten Fred Wesley, mitgenommen. Bei den beiden älteren Herren merkt man, woher James Brown den Funk hatte: Pee Wee Ellis war Musical Director des Godfathers und für Arrangements und Kompositionen zuständig. Und so groovt und funkt es auf dieser CD, schöner als zu Godfathers besten Zeiten: "I feel good" hat man so nie zuvor gehört, obwohl der Titel sicher schon tausendmal aufgenommen wurde.

PeeWee Ellis hat auch einige Klassiker aus den alten Tagen aufgenommen: "Pass the Peas", "Cold Sweat" oder "I got the feeling" klingen jedoch gar nicht "alt", sondern nach Spielfreude, Improvisation und Klasse pur. "Live and funky"- ein hervorragendes Funk-Album