treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * TREIBHAUS- KATASTROPHENFONDS

das treibhaus, ansteckend wie es ist, hat schon wieder die höchststrafe ausgefaßt - es wurde ein betretungsverbot verhängt // bis wann? wer weiß. // damit nicht schon wieder jene auf der strecke bleiben, die zum vierten mal unschuldig ein berufsverbot bekommen haben, hat das treibhaus wiederum beschlossen, den prekären licht & tontechnikern die jobs für die wir sie engagiert haben, auch zu bezahlen. und den musikern einen gutteil der vereinbarten gage. quasi lohnfortzahlung im lockdownfall - egal welche hilfeleistungen wir bekommen. // wir vertrauen auf die solidarität unseres publikums. bleibt uns gewogen und helft mit, damits nach dem winterschlaf ein frohes erwachen geben kann - SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 *

E. LETTNER AFRICAN SPIRIT

Edith Lettner & African Jazz Spirit: Die Verschmelzung von Jazz und afrikanischer Musik

Die Verschmelzung von Jazz und afrikanischer Musik ist eine unwiderstehliche Herausforderung mit einer langen Tradition, aber dennoch überraschend schwierig umzusetzen. Edith Lettner & African Jazz Spirit gelang eine wunderbar ausgewogene Mischung der Genres.

Die für Baboulaye Sissokos historische kora (afrikanische Stegharfe) so typischen Klangmuster verschmelzen wunderbar mit Julia Siedls Jazz-Piano Riffs. Lettners Saxophon plaudert leichtfüßig mit Sissokos kora und seinen typisch senegalesischen Vokalpartien- der zeitlosen Stimme der Griots. Der Bassist und Mitbegründer des Projekts, CheikhNdao, hält geschmeidige und solide Grooves. Hervorragend ist auch die Einbindung von Rhythmen in diesen Arrangements, wobei sich Jazz-Walzer in westafrikanischen 6/8 Takt verwandelt, animiert durch phänomenale senegalesische Trommeln und präzises Schlagzeugspiel von Robert Castelli. Lettners eigene Kompositionen zeugen von einem beeindruckenden Feingefühl für westafrikanische Rhythmen und Melodien. Trust Your Way knüpft an althergebrachtes musikalisches Erbe an und stellt dabei einen mutigen Schritt in die Zukunft dar.

Edith Lettner & African Jazz Spirit (Senegal/Austria/USA)

Baboulaye Sissoko- kora, vocals
Edith Lettner- alto & soprano saxophone
Julia Siedl- piano, keyboards , synth
Cheikh Ndao- bass
Karim Thiam- percussion
Mame Birane Mboup- percussion
Robert Castelli- drums

Die Saxophonistin und Komponistin Edith Lettner hat in den letzten 15 Jahren mit zahlreichen afrikanischen MusikerInnen in Österreich und Senegal zusammengearbeitet. Im Mai 2010 reiste sie mit dem konkreten Ziel in den Senegal, den Grundstein für ein langfristiges Musikprojekt zu legen. „Ich bin neugierig und offen für alles. Sehr wichtig war für uns von Anfang an- darin waren wir uns schnell einig- unseren gemeinsamen Stil zu finden und unsere eigene Musik zu schaffen.“ erklärt die Musikerin.
Anstatt traditionelle afrikanische Musik zu modernisieren, bzw. zu „verjazzen“, machte sich die Gruppe daran, Jazz- Kompositionen von Edith Lettner durch afrikanische Rhythmen und Ideen zu verändern und bereichern- Jazz wurde sozusagen „afrikanisiert“. In weiterer Folge werden Kompositionen und Ideen von Bandmitgliedern ausgetauscht und gemeinsam arrangiert. Das Projekt versteht sich als „work in progress“, als Kreativitätspool, der die MusikerInnen über 2 Kontinente hinweg verbindet.
So entsteht ein Gewebe aus Jazz, vielfältigen afrikanischen Rhythmen, Elementen aus der traditioneller afrikanischen Musik, sowie zeitgenössischen Stilen. Die sehr groovige Musik geht sofort in die Beine, während der ergreifende Gesang Baboulay Sissokos und das expressive Saxophonspiel Edith Lettners die Seele bewegen.

Der Bassist Cheikh Ndao, versetzt einem sofort in das Feeling der reichhaltigen Musikszene Dakars. Er leitet dort die Band des Sängers Thione Seck. Wichtig für dieses Projekt ist seine Leidenschaft für Jazz.
Der Sänger Baboulay Sissoko ist außergewöhnlich; er spielt regelmäßig für den senegalesischen Staatspräsidenten und sein Koraspiel ist innovativ und virtuos. Er und Karim Thiam tourten mit André Hellers Show „Africa, Africa“.
Die senegalesischen Perkussionisten Karim Thiam und Mame Birane Mboup und der New Yorker Schlagzeuger Robert Castelli machen die Musik zu einem rhythmisches Feuerwerk.
Die Jazzpianistin Julia Siedl stieg 2011 in das Projekt ein. Sie bereichert die Musik u.a. mit ihren virtuosen und facettenreichen Solos.